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TSV will zweiten Heimsieg verbuchen

Traditionsverein TV Großwallstadt zu Gast an der Leine

Nach drei Auswärtsspielen

in Folge steht für die TSV am kommenden Wochenende wieder ein Heimspiel auf dem

Spielplan. Bereits am Freitag, 7. Oktober, ab 19:45 Uhr gastiert der TV

Großwallstadt in der AWD-Hall und soll die Heimstärke der Spieler um Trainer

Christopher Nordmeyer zu spüren bekommen. Nach dem 33:32-Erfolg im letzten

Spiel in eigener Halle gegen die Rhein-Neckar Löwen soll vor eigener Kulisse

der nächste doppelte Punktgewinn verbucht werden.

Die TSV hat

zuletzt nach einigen Höhen und Tiefen - der tollen Vorstellung gegen die Löwen und

dem Erfolg im Pokal gegen den SC Empor Rostock steht die knappe Niederlage in

Balingen gegenüber - noch nicht ganz den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld

gefunden. Dass die Mannschaft um Kapitän Hannes Jón Jónsson über genügend Potenzial

verfügt, hat sie bewiesen. Die gilt es nun am Freitag erneut abzurufen. Neben dem

ehemaligen Großwallstädter Csaba Szücs wird gegen den TVG auch der zweite

Neuzugang Mario Clößner, nach überstandener Verletzung, wieder voll belastbar

sein. Durch diese Tatsache bieten sich für Coach Christopher Nordmeyer wieder mehr Alternativen in Defensive wie

Offensive. Großwallstadt soll dies zu spüren bekommen und es schwer haben, Punkte aus der AWD-Hall zu entführen.

TV Großwallstadt mit Umbruch vor der Saison

Durch den

auch eher schleppend angelaufenen Saisonstart der Unterfranken könnte dieses

Spiel ein Duell auf Augenhöhe werden. Erst am dritten Spieltag konnten sich die

Spieler um Trainer Peter David gegen HBW Balingen-Weilstetten mit 26:24-Toren

den ersten Sieg sichern. Mittlerweile steht der TVG mit 4:6-Punkten auf dem 10.

Tabellenplatz. Die Mannschaft stand vor der Saison allerdings vor einem

größeren Umbruch und verlor in Torwart  Mattias

Andersson ihren wohl wichtigsten Stützpfeiler an die SG Flensburg-Handewitt.

Mit ihm gingen Philipp Reuter (Pfadi Winterthur, Schweiz), Andreas Kunz (TV

Kirchzell), Felix Kossler (TSG Freisenheim) und Gregor Schmeißer

(Karriereende). Und auch Szücs trägt mittlerweile die Farben der TSV und freut sich

am Freitag besonders, gegen sein altes Team anzutreten und seine Stärken zeigen

zu können.

Bekannte

Neuzugänge oder Stars wechselten nicht an den Main. Aufgrund finanzieller

Zwänge verpflichtete Team-Manager Uli Wolf junge Spieler, wie Cornelius Maas

oder Patrick Schmidt. Mit Martin Galia wurde ein erfahrener Akteur ins Team

geholt, der zum Rückhalt im Tor avancieren soll. In Rückraumspieler Moritz

Schäpsmeier, Rechtsaußen Michael Spatz, den Kreisläufern Jens Tiedtke und

Joakim Larsson stehen Trainer David aber noch einige torgefährliche Akteure zur

Verfügung. Aus diesem Grund ist er zuversichtlich, den Klassenerhalt trotz

Konsolidierungskurses zu bewerkstelligen: „Wir haben es geschafft, eine

vernünftige Mannschaft zusammenzubringen, die das Ziel erreichen kann, mit dem

Abstiegskampf nichts zu tun zu haben“ so David vor dem Saisonstart.

Sicherheit bekommen - Heimstärke beweisen

Gleiches

wollen auch die Spieler der TSV schaffen - und zwar möglichst schnell.

Nordmeyer hofft gerade in eigener Halle auf ein intensiv geführtes Spiel seines

Teams und die Unterstützung der Zuschauer. In der vergangenen Serie gab es beim

28:31 in Aschaffenburg und dem 25:27 in Hannover zwei Niederlagen gegen den

TVG. Dies soll nicht zur Regel werden, weshalb die Zielsetzung für Freitag ein

weiterer Heimsieg ist.

Durch die

Rückkehr von Clößner in die Abwehrzentrale, ist bei der TSV mehr Stabilität zu

erwarten, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Gustav Rydergard, und

auch der Angriff präsentiert sich von Spiel zu Spiel harmonischer. Wenn die Chancen

im Angriff in Torerfolge umgemünzt werden können und Nenad Puljezevic erneut

seine momentane Top-Form unterstreichen kann, stehen die Chancen auf zwei

Pluspunkte relativ gut. Diese Punkte wären ein wichtiger Schritt in Richtung

Mittelplatz und den Start einer erfolgversprechenden Heimserie.

Die TSV hofft auf große Unterstützung von ihren Fans, um der Mannschaft die

nötige Sicherheit zu geben und sie durch die bekannte, mitreißende Atmosphäre anzutreiben.

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