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Topspiel im Pokal

RECKEN fordern den THW Kiel im Achtelfinale heraus

Auf dem Weg zum möglichen, erstmaligen Erreichen des REWE Final Four im DHB-Pokal stellt sich der TSV Hannover-Burgdorf bereits im Achtelfinale ein ganz großer Brocken in den Weg. Mit dem THW Kiel kommt nicht nur der Rekordmeister und Rekordpokalsieger in die TUI Arena, sondern auch der amtierende Titelverteidiger. Nur drei Tage nach dem erfolgreichen Heimspiel in der DKB Handball-Bundesliga gegen die Füchse Berlin, wartet auf die RECKEN-Fans direkt der nächste Höhepunkt.

„Spiele im DHB-Pokal haben immer ihren ganz eigenen Charakter und eigene Gesetze. Das ist zwar eine Floskel, trifft in der Realität aber häufig zu“, weiß Geschäftsführer Benjamin Chatton. Für den 36-Jährigen ist die Favoritenrolle vor dem Spiel klar verteilt. „Natürlich ist der THW Kiel der Favorit. Sie verfügen über einen exzellenten Kader und die letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass der THW wieder in der Spur ist und Fahrt aufnimmt.“

Trotzdem rechnen sich DIE RECKEN auch gegen den Rekordmeister etwas aus. „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass wir über das Potential verfügen, gegen jede Mannschaft in der DKB Handball-Bundesliga zu bestehen. Außer bei den Rhein-Neckar Löwen, wo wir einen schlechten Tag erwischt haben, war das bislang in jedem Spiel der Fall“, erklärt Trainer Carlos Ortega. Hoffnung dürfte dem 46-Jährigen auch die Tatsache bereiten, dass seine Mannschaft in der heimischen RECKEN-Festung noch unbesiegt ist. „Zuhause mit unseren heimischen Fans im Rücken haben wir immer eine Siegchance.“
Dies bewiesen seine Spieler auch im letzten Heimspiel vor drei Tagen, als sie dem bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter Füchse Berlin die erste Niederlage zufügten.

„Das war in der Abwehr eine gute und im Angriff eine sehr gute Leistung“, freute sich Carlos Ortega über die starke Vorstellung seiner Schützlinge. Einen ähnlichen, wahrscheinlich noch besseren Auftritt benötigen Kapitän Kai Häfner und Co. am heutigen Mittwoch, um den THW Kiel in Bedrängnis zu bringen. „Wir wissen was wir können und das wir eine starke Truppe beisammenhaben. Natürlich muss gegen den THW alles passen, aber wir haben in dieser Saison bereits gezeigt, dass wir sie an einem sehr guten Tag schlagen können“, erklärt Häfner.

Sollte den RECKEN ein erneutes Husarenstück gegen den THW Kiel gelingen, würden die Niedersachsen den Traum vom erstmaligen Erreichen des Final Fours am Leben halten.

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