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Purer Adrenalinkitzel

Einmal mehr haben DIE RECKEN beim 29:28 (14:15) Sieg über den Bergischen HC bewiesen, dass sie in den entscheidenden Phasen des Spiels eiskalt sind und über eine unglaubliche Nervenstärke verfügen. Csaba Szücs fand mit der Schlusssirene eine Lücke in der Gäste-Abwehr und donnerte den Ball in die Maschen. Die Swiss Life Hall schien vor Freude zu explodieren und der glückliche Torschütze war vollkommen außer sich. Sieg für DIE RECKEN, wieder mal mit einem Tor Unterschied!

Fünf Siege mit einem Tor Unterschied in 2014

Der grenzenlose Jubel der Mannschaft und der Fans nach dem Spielende zeigt, dass es einfach nicht möglich ist, eine Routine für diese knappen Triumphe aufzubauen. Denn eigentlich müssten die Zuschauer der RECKEN-Festung mittlerweile Nerven aus Stahlseilen haben: Im Kalenderjahr 2014 wurden fünf Heimspiele gewonnen. Jeder Sieg wurde mit dem Minimum von einem Tor Differenz erlangt.

Gegner tun sich schwer

DIE RECKEN scheinen sich an die Spielsituationen, in denen es um alles geht, gewöhnt zu haben, während sich die Gegner zuletzt schwer taten. So ging dem Siegtreffer von Csaba Szücs ein Stürmerfoul des BHC voraus. Gegen den TV Emsdetten war es zunächst Torge Johannsen, der in der entscheidenden Szene einen kühlen Kopf behielt und per Kempa traf, woraufhin die Münsterländer ihren letzten Angriff verspielten. "Ein Spiel endet in der letzten Minute, und da haben wir uns wiederholt sehr gut angestellt", freute sich Trainer Christopher Nordmeyer nach dem jüngsten Heimsieg über die Leistung seines Teams in der Schlussphase.

"Handball ist ein Ergebnissport"

"Handball ist auch ein Ergebnissport", bemerkte Nordmeyer ebenfalls nach der Partie gegen den BHC. Die Ergebnisse und die damit verbundene Punkteausbeute der RECKEN aus den Spielen vor heimischem Publikum in der Swiss Life Hall liest sich gut: Wettbewerbsübergreifend konnten fünf der letzten sieben Heimspiele gewonnen werden, eine ordentliche Bilanz. "Diese Fans sind einfach etwas Besonderes und es macht unglaublich großen Spaß hier zu spielen", bemerkte Torwart Nikolai Weber bereits vor einigen Wochen. Seine Meinung dürfte sich nach den fantastischen Kulissen bei den  letzten Auftritten in Hannover nicht geändert haben.

Nervenstärke im Endspurt weiter wichtig

Nun gilt es die Nervenstärke im Saisonendspurt auch in den verbleibenden beiden Heimspielen gegen die HSG Wetzlar und gegen den VfL Gummersbach unter Beweis zu stellen. Wer also kurz vor Ende der Saison noch einmal spannende Partien bis zur letzten Sekunde in der "stärksten Liga der Welt" sehen will, der sollte zu den RECKEN kommen.

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