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Wetzlar gastiert in Hannover

Den RECKEN steht morgen das vorletzte Heimspiel dieser Saison zuvor. Gegen die HSG Wetzlar verbleibt manchem Fan womöglich die letzte Gelegenheit, falls sie kein Ticket für den THW Kiel besitzen, ihre Mannschaft noch einmal live zu sehen. Gegen die Truppe von Kai Wandschneider wollen die Niedersachsen alles geben, um rein rechnerisch den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen. Anpfiff der Partie in der Swiss Life Hall am morgigen Sonntag ist um 17:15 Uhr.

Guter Start in die Vorbereitung

Den Auftakt in die Vorbereitung auf den kommenden Gegner gestaltete RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer in Form einer Wettkampfsimulation beim Testspiel gegen Eintracht Hildesheim. DIE RECKEN überzeugten gegen den Zweitligisten und beeindruckten mit einer torreichen Angriffsquote: „Ich war mit der Leistung gegen Hildesheim sehr zufrieden. Wir legten ein hohes Tempo auf das Parkett, was sich auch in unseren 45 erzielten Toren zeigte. Die Vorbereitung auf das morgige Spiel verlief gut, daher bin ich guter Dinge was die Begegnung gegen die HSG betrifft“, zeigt sich Nordmeyer positiv gestimmt auf das Heimspiel gegen Wetzlar.

Gästestärke in der Abwehr

Die Mittelhessen überzeugten in der laufenden Saison mit Abwehrstärke und einem guten Kombinationsspiel zwischen Spielmacher Ivano Balic und seinen Kreisläufern. Entsprechend fordert Nordmeyer von seiner Mannschaft durchdacht und nicht übereifrig im Angriffsspiel zu agieren: „Wir werden morgen ein Handballspiel sehen, in dem es zu keinen schnellen Abschlüssen kommen wird. Unser Ziel ist es, unsere Angriffe konzentriert vorzubereiten und entsprechende Chancen herauszuspielen. In der Abwehr müssen wir versuchen, die Achse Balic mit den Kreisläufern zu unterbinden“, gibt Nordmeyer einen kleinen Einblick in die morgige Taktik.

Wen Nordmeyer morgen auf das Parkett schicken wird, steht indes noch nicht zu Hundertprozent fest. „Wir werden alles versuchen, um alle Spieler fit für das morgige Spiel zu bekommen. Allerdings werden wir noch abwarten müssen und am Sonntag sehen, wer einsatzfähig sein wird. Wir wollen kein Risiko eingehen“, so Nordmeyer. Zu den fraglichen Spielern zählen neben Martin Ziemer, der an einer Mandelentzündung erkrankte, Kai Häfner, Torge Johannsen und Filip Mirkulovski.

Alle Spieler stehen hinter dem Team

Wenn morgen Abend die HSG Wetzlar nach Hannover reist, dann wird es zu einer interessanten Konstellation auf dem Parkett kommen, denn auf Nikolai Weber und Mirkulovski steht eine Begegnung mit dem kommenden Arbeitsgeber bevor: „Ich bin mir sicher, dass alle Spieler alles für ihren aktuelle Verein geben. Unsere Konzentration obliegt zu Hundertprozent darauf, zwei Punkte einzufahren“, ist Nordmeyer von der richtigen Einstellung gegen Wetzlar überzeugt.

Für DIE RECKEN gilt es morgen gegen die HSG alles auf dem Parkett zu geben und im vorletzten Heimspiel gemeinsam mit dem achten Mann auch noch den letzten kleinen Zweifel aus dem Weg zu räumen und mit einer geschlossenen Teamleistung den Fans ein kämpferisches und engagiertes Spiel zu zeigen.

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