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Vorfreude auf den THW

Csaba Szücs, Jan Fiete Buschmann, Gustav Rydergard, Rúnar Kárason und Frederic Repke fallen sicher aus, zudem ist der Einsatz von Mait Patrail nach Knieproblemen fraglich. Wer jedoch angesichts der einmal mehr angespannten Personalsituation Sorgenfalten auf der Stirn von Christopher Nordmeyer vermutet, der täuscht sich. "In Kiel zu spielen ist eine große Freude für uns, denn es ist einfach etwas Besonderes", schaut der RECKEN-Trainer dem Spiel mit einem Lächeln entgegen. "Der THW ist die vielleicht beste Mannschaft Europas und wir freuen uns wirklich sehr in der Sparkassen-Arena vor 10.000 Zuschauern auflaufen zu dürfen".

Kiel im Dreikampf um die Meisterschaft

Dabei ist die Lockerheit, mit der Nordmeyer an die Aufgabe geht, gar nicht mal verwunderlich, denn: Der Druck liegt beim THW Kiel. "Sie sind noch mitten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft und können es sich auf gar keinen Fall erlauben, einen Punkt abzugeben", weiß der RECKEN-Coach um die derzeitige Situation des Tabellenzweiten. Da zusätzlich auch das Torverhältnis entscheidend werden kann, ist nicht damit zu rechnen, dass die Zebras in der Schlussphase einen Gang runter schalten werden.

Beide Teams heiß auf den Saisonendspurt

"Sie haben die Champions League nicht etwa genutzt, um die Stammkräfte zu schonen, sondern um sich für den Rest der Saison weiter einzuspielen", berichtet Nordmeyer vom Spiel der Kieler gegen Metalurg Skopje.

Ebenfalls eingespielt wollten DIE RECKEN in den Saisonendspurt gehen, doch erneut machen Verletzungen den Niedersachsen einen Strich durch die Rechnung. Zwar konnten Lars Lehnhoff und Alvaro Ferrer nach muskulären Problemen erst zum Wochenbeginn wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Aber kaum waren sie wieder an Bord, verletzten sich Csaba Szücs und Mait Patrail. Für Letzteren wird sich erst am Spieltag entscheiden, ob er in der Sparkassen-Arena auflaufen kann. Der Rückraum ist somit äußerst dünn besetzt, Vasko Sevaljevic ist der einzige Akteur der über einen längeren Zeitraum fit und einsatzbereit ist.

Ohne Glücksbringer zur Sensation?

Am liebsten hätte Nordmeyer angesichts dieser personellen Sorgen ganz tief in die Trickkiste gegriffen. "Aber die Anfrage, ob wir unseren Glücksbringer, den Hallenboden, in Kiel verlegen dürfen, wurde dann doch recht zügig abgelehnt", schmunzelt der RECKEN-Coach mit einem Augenzwinkern.

Aber vielleicht schaffen DIE RECKEN auch ohne ihren Glücksbringer die Sensation und werden eine entscheidende Rolle im Kampf um die Meisterschaft spielen. "Wir haben nichts zu verlieren", weiß Nordmeyer - von Sorgenfalten noch immer keine Spur.

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