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Noch ist alles möglich

Sag niemals nie! So könnte der Leitspruch der TSV Hannover-Burgdorf nach dem 30:30 (16:16) Unentschieden bei Reale Ademar Leon lauten. Nach der Hälfte der Spiele in der Gruppenphase des EHF Cup stehen DIE RECKEN mit einem Punkt auf dem vierten Platz der Gruppe A. Dank der äußerst spannenden Tabellenkonstellation ist jedoch noch alles möglich – sogar der Gruppensieg.

Alles ist möglich

Die Formel um dieses Ziel noch zu erreichen ist denkbar simpel: Es dürfen in der Rückrunde keine Punkte mehr abgegeben werden. Dann hätten DIE RECKEN letztendlich 7:5 Punkte auf dem Konto und wären sicher auf einem der ersten beiden Plätze. Ob auch ein zweiter Platz für das Erreichen des Viertelfinales ausreicht, hängt von den Ergebnissen der anderen drei Gruppen ab. Nur drei der vier Zweitplatzierten kommen eine Runde weiter. Darum muss immer wieder auch auf das Torverhältnis geachtet werden. Jedes Tor kann entscheidend sein. Von all diesen Zahlenspielen will RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer jedoch nichts wissen: „Entscheidend ist immer in erster Linie unsere eigene Leistung. Wir schauen deshalb auch nur von Spiel zu Spiel.“

Zu Gute kommt den Hannoveranern in der Rückrunde die Tatsache, dass zwei der drei Spiele in der RECKEN-Festung Swiss Life Hall ausgetragen werden. Vor heimischer Kulisse und mit der Unterstützung des Publikums muss gegen Reale Ademar Leon und Csurgoi KK gewonnen werden. Zudem gilt es aus Lund zwei Punkte zu entführen, um die Chancen auf das Viertelfinale weiterhin aufrecht zu erhalten.

Schritt in die richtige Richtung

Das Unentschieden in Spanien gibt allen Anlass zur Hoffnung: DIE RECKEN zeigten eine gute Partie und waren 57 Minuten lang in Führung. „Wir haben gekämpft wie die Löwen“, zeigte sich Nordmeyer nach der Partie stolz auf die Mannschaft. Weniger stolz hingegen dürfte er jedoch über die letzten drei Spielminuten sein. Ademar Leon profitierte von fragwürdigen Zeitstrafen gegen die TSV Hannover-Burgdorf und konnte in doppelter Überzahl noch ausgleichen. Der letzte Angriff der RECKEN blieb ohne Erfolg. Somit schaffte es das Team, um den glänzend aufgelegten Topscorer Vasko Ševaljević (acht Tore) nicht sich für die gezeigte Leistung zu belohnen.

„Mit einem Punkt in Leon kann man eigentlich leben“, zeigte sich Geschäftsführer Benjamin Chatton nach der Schlusssirene bereits wieder versöhnt. Im Anschluss stellte er aber fest: „Wir müssen alles gewinnen. Den Rest haben wir nicht in eigener Hand.“

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