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Mit positivem Erlebnis ins nächste Pflichtspiel

14 Anläufe hat es gedauert, ehe DIE RECKEN ihren ersten Sieg überhaupt gegen den HSV Handball feiern durften. Im K.O.–Spiel gegen die Hamburger am Mittwochabend, bewiesen die Schützlinge von Christopher Nordmeyer eine tolle Moral und zählen damit aktuell zu den besten sechzehn Teams in der Runde des DHB-Pokals. Ausruhen auf dem Sieg können sich Niedersachsens Spitzenhandballer jedoch nicht, denn bereits morgen geht es gen Mittelfranken zum Aufsteiger HC Erlangen. Anpfiff der Partie in Nürnberg ist um 19.00 Uhr.

Lehrgeld in den ersten Spielen

„Bei Erlangen hat sich einiges verändert. In der laufenden Serie hat sich die Mannschaft sehr gut entwickelt. Zu Beginn mussten sie noch die typischen Erfahrungen als Aufsteiger machen und konnten ihre Abläufe noch nicht richtig stabilisieren. Der Auswärtspunkt gegen Berlin zeigt, dass sie sich auf einem guten Weg befinden“, beurteilt Nordmeyer den bisherigen Saisonverlauf des kommenden Gegners.

Mit dem 26:26-Remis gegen die Füchse am neunten Spieltag in der DKB Handball-Bundesliga, setzten die Mittelfranken ein deutliches Ausrufezeichen und bewiesen, dass sich der Gegner jederzeit auf ein Team einstellen muss, das bis zum Schluss alles gibt. Dies musste zuletzt auch die HSG Wetzlar schmerzlich erfahren, die eben diesen Kampf nicht annehmen konnte. In der dritten Pokalrunde scheiterten die Hessen an dem Aufsteiger und wurden mit 26:23 aus dem nationalen Wettbewerb geworfen.

Trumpf zwischen den Pfosten

Ein wichtiger Faktor für die bisher sechs geholten Punkte der Erlanger und das Erreichen des Pokal-Achtelfinales, ist unter anderem die Stärke zwischen den Torpfosten. Mit Nikolas Katsigiannis konnte sich der Liga-Neuling in diesem Jahr die Dienste eines ehemaligen RECKENs sichern, der von 2010 bis 2012 in Hannover auf der Kaderliste stand. In seinen bisherigen Einsätzen überzeugte der 32-Jährige des Öfteren mit einer beeindruckenden Leistung im Tor und brachte so den ein oder anderen vermeidlich stärkeren Gegenspieler zum Verzweifeln. Auf präzise und gut vorbereitete Abschlüsse müssen DIE RECKEN unter anderem auf dem Feld achten, um den starken Torhüter Katsigiannis, im Falle eines Einsatzes, zu bezwingen.

Doch nicht nur die spielerischen Qualitäten von Katsigiannis zählen zu den Stärken des Aufsteigers. „Erlangen hat einige Bundesligaerfahrene Spieler im Kader und mit Ole Rahmel zudem einen starken Haupttorschützen. Eine ungewöhnliche Konstellation, dass ein Rechtsaußenpieler so viel Verantwortung übernimmt. Die Mannschaft spielt mit einer sehr großen Begeisterung und hat sich in der Abwehr stabilisiert“, erwähnt Nordmeyer weitere gefährliche Eigenschaften des Handball Clubs. 

Positiver Abschluss der englischen Woche

Unterschätzen werden DIE RECKEN die gastgebende Mannschaft morgen nicht, denn ungern möchte sich Nordmeyer in die Liste der geschlagenen Gegner des Aufsteigers eintragen. Nach einem intensiven Videostudium ist sich der RECKEN-Trainer sicher, dass er mit einem guten Plan in petto, die englische Woche erfolgreich mit einem Sieg beenden kann: „Zwei weitere Zähler wären ein super Abschluss im unserem dritten Spiel der laufenden Woche und zudem möchten wir alle mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen. Dafür werden wir alles geben!“

 

 

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