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„Ein Spiel der Details“

DIE RECKEN reisen nach Magdeburg

Der TSV Hannover-Burgdorf steht am Donnerstagabend zwar eine kurze Reise, dafür aber eine schwere Prüfung bevor. DIE RECKEN treten beim ambitionierten SC Magdeburg an, der genauso wie Niedersachsens Spitzenhandballer mit einer Niederlage in die zweite Saisonhälfte startete. Ähnlich wie bei den RECKEN gegen den THW Kiel ist aber auch die Schlappe des SCM bei der SG Flensburg-Handewitt keine Katastrophe. „Beide Mannschaften sind zwar mit einer Niederlage gestartet, die aber kein Beinbruch ist“, bestätigt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Ebenfalls haben sowohl DIE RECKEN als auch der SC Magdeburg mit Verletzungsproblemen zu tun. Während bei den Niedersachsen in Ivan Martinovic ein zentraler Angriffsspieler und in Malte Donker ein wichtiger Abwehrspieler fehlt, müssen die Bördestädter auf Spielmacher Marko Bezjak (Schulter) und Linkshänder Albin Lagergren (Gehirnerschütterung) verzichten. Darauf reagierte der SCM mit den Verpflichtungen von Kay Smits (TTH Holstebro) und Gisli Kristjansson (THW Kiel).

Letzterer entwickelte sich aber am vergangenen Sonntag zum großen Pechvogel, da er sich in Flensburg eine schwere Schulterverletzung zuzog, die ebenfalls das vorzeitige Saisonende bedeutet. „Magdeburg hat es genauso wie uns personell schwer getroffen. Mit den Nachverpflichtungen untermauern sie aber ihre Ambitionen, Titel gewinnen zu wollen“, erklärt Sven-Sören Christophersen.

Für DIE RECKEN wird es beim SCM vor allem darum gehen, in der Abwehr wieder mehr Zugriff und Kompaktheit als zuletzt zu bekommen. „Es wird ein Spiel werden, wo es vor allem um die Details geht. Magdeburg verfügt mit Michael Damgaard, Christian O´Sullivan oder Christoph Steinert immer noch über sehr viel Angriffsdynamik, die wir stoppen müssen“, verrät Trainer Carlos Ortega, der am Donnerstagabend wieder auf Vincent Büchner zurückgreifen kann, der seinen Magen-Darm-Infekt auskuriert hat.

Zudem brauchen Niedersachsens Spitzenhandballer im Angriff eine hohe Verantwortung vor den Ball, denn der SC Magdeburg gehört zu den Teams mit dem schnellsten Umschaltspiel in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. „Wenn man in Magdeburg bestehen will, muss man wenig Fehler im Angriff machen, damit der SCM nicht ins Rollen kommt“, weiß Sven-Sören Christophersen.

Sollten DIE RECKEN die Vorgaben entsprechend umsetzen können, kann aus der kurzen, schweren Reise gen Sachsen-Anhalt auch eine erfolgreiche werden.

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