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Der Deutsche Meister wankt – TSV mit starkem Spiel!

56. Spielminute: Die AWD-Hall kocht.

32:33 – die TSV ist bis auf ein Tor herangekommen. Der Deutsche Meister aus

Hamburg wankt. Dass er letztlich nicht fällt, haben die Hansestädter vor allem

einem Mann zu verdanken: Torhüter Johannes Bitter hielt in den Schlussminuten

den Sieg für die Gäste fest. Die Mannen von Trainer Christopher

Nordmeyer hingegen wurden für ihren aufopferungsvollen Kampf

nicht belohnt. „Wir haben spielerisch und kämpferisch eine tolle Leistung

gezeigt und mehrere Rückstände aufgeholt. Leider nehmen wir nichts Zählbares

mit, deshalb kann ich nicht zufrieden sein“, so der Coach nach dem

Schlusspfiff. Nach 60 spannenden Minuten musste sich die TSV Hannover-Burgdorf

dem HSV Hamburg mit 34:37 geschlagen geben.

Schon die Anfangsminuten der Partie

waren sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig. Erst nach 20 Minuten

konnte sich der Favorit aus der Hansestadt das erste Mal absetzen und führte

13:8. Doch die TSV steckte nicht auf und kämpfte sich durch Tore von Morten

Olsen und Ásgeir Örn Hallgrímsson wieder heran. Mit einem 15:17 Rückstand ging

es in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt legte der HSV weiter vor,

doch die Nordmeyer-Schützlinge ließen sich nicht abschütteln. Als Mario Clößner

15 Minuten vor Ende der Partie mit einem Doppelschlag zum 24:25 traf, wurde die

AWD-Hall endgültig zu einem Hexenkessel.

Mario Clößner leitet packende Schlussminuten ein

Auch 96-Trainer Mirko Slomka und

zahlreiche seiner Spieler wollten sich die Begegnung der TOYOTA

Handball-Bundesliga nicht entgehen lassen und fieberten mit der TSV

Hannover-Burgdorf mit. In der Schlussphase stand das Spiel auf Messers

Schneide. Nenad Puljezevic hielt hinten seinen Kasten sauber, doch der

Ausgleich wollte nicht fallen. Als dann Gäste-Akteur Blazenko Lackovic kurz vor

dem Zeitspiel-Pfiff mit einem Verlegenheitswurf traf und Torge Johannsen im

Gegenzug an Bitter scheiterte, war die Entscheidung gefallen - die Überraschung

blieb aus. Die Zuschauer in der Halle waren dennoch zufrieden mit ihrer TSV und

honorierten die starke Leistung mit Applaus. Auch Geschäftsführer Benjamin

Chatton war stolz auf seine Mannschaft: „Das Team hat super gekämpft und stark

gespielt. Leider hat es gegen den Deutschen Meister nicht zu einem Punktgewinn

gereicht. Die Partie macht jedoch Mut für die kommenden Aufgaben.“

Die nächsten Spiele

Die nächste besagte Aufgabe in der

Bundesliga hat die TSV Hannover-Burgdorf am Sonntag, 30.10.2011, vor der Brust.

Dann reist das Team um Kapitan Hannes Jón Jónsson zur Überraschungsmannschaft

nach Melsungen und will dort die ersten Auswärtspunkte der aktuellen Saison

einfahren. Das nächste Spiel findet allerdings in der Anhalt-Arena Dessau am

26.10.2011 um 19:30 Uhr statt, wo die TSV den Einzug in das Achtelfinale des

DHB-Pokals erreichen will.

Für das nächste Heimspiel gegen die HSG

Wetzlar am Samstag, 12.11.2011 um 19 Uhr in der AWD-Hall - und für alle weiteren

Heimspiele der Hinrunde - gibt es hier Karten zu erwerben.

Tore TSV: Olsen 9/4, Clößner 5, Hallgrímsson 5, Svavarsson 4, Johannsen 3, Przybecki 3, Lehnhoff 2, Jónsson 1/1, Jurdžs 1, Szücs 1

Tore HSV: Lindberg 8/3, Jansen 7, Lackovic 6, Vugrinec 6, Vori 4, Bertrand Gille 3, Duvnjak 1, Guillaume Gille 1, Hens 1

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