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RECKEN wollen den letzten Schritt gehen

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Nachdem DIE RECKEN ihr Hinspiel in der Qualifikationsrunde der EHF European League mit 33:28 bei Ystad IF gewinnen konnten, kommt es morgen um 18:30 Uhr zum alles entscheidenden Rückspiel in der ZAG Arena. Der Sieger aus den beiden Vergleichen zieht automatisch in die Gruppenphase ein. Dort warten in Gruppe B mit Górnik Zabrze (POL), AEK Athens (GRE) sowie HC Kriens-Luzern (SUI) einige attraktive Duelle.

Im Hinspiel konnten DIE RECKEN mit den fünf Toren Vorsprung bereits einen großen Schritt in Richtung Gruppenphase machen. Dass sich die Niedersachsen nicht einmal 48 Stunden zuvor einen großen Kampf mit dem HC Erlangen lieferten, war ihnen zumindest von Außen nicht anzumerken. Dennoch stellte Trainer Christian Prokop anschließend heraus: „Wir wussten, dass Ystad auf ihre Frische setzen wird. Dementsprechend durften wir nicht mit Halbherzigkeit anfangen und gleich da sein. Das ist uns über 60 Minuten gut gelungen, aber wir waren auch nicht am Maximum. Das muss man auch kritisch anmerken. Wenn wir das gewesen wären, hätten wir so ein Spiel auch mit acht oder sieben Toren gewinnen können. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass es gut ist, die erste Halbzeit für uns entschieden zu haben. Am Ende geht es um die Endabrechnung. Daher brauchen wir auch eine zweite gute Woche.“

Auch dieses Mal fällt die Vorbereitung auf das Duell eher kürzer aus, da DIE RECKEN gestern noch den ThSV Eisenach bei sich zu Gast hatten und nach einem spannenden Kampf einen knappen Heimsieg feiern konnten. Eine Belastung, an die sich die Mannschaft gewöhnen darf, sofern die Gruppenphase erreicht werden kann. Dass der Einzug jedoch alles andere als ein Selbstläufer wird, dürfte jedem klar sein. „Ich hoffe, dass wir zusammen mit unseren Fans nochmal ein stabiles Spiel machen können. Wenn wir erneut eine gute Leistung abrufen können, dann haben wir es in unseren Händen“, sagt Renars Uscins, der mit neun Toren im Hinspiel der erfolgreichste Schütze seiner Mannschaft war.

Die Schweden spielen einen schnellen Handball, den es auch im Rückspiel frühzeitig zu unterbrechen gilt. Insbesondere Julius Lindskog Andersson hat die RECKEN-Abwehr im Hinspiel vor eine echte Herausforderung gestellt. Der Spielmacher ist in Deutschland kein Unbekannter, da er bereits für den TuS Ferndorf, die HG Saarlouis und den VFL Lübeck-Schwartau aktiv war. Mit Kasper Palmar oder Oskar Joelsson verfügen sie außerdem über viel Wurfgewalt aus dem Rückraum. Verzichten müssen die Schweden auch beim zweiten Duell auf ihren Routinier Kim Andersson, der sich erst kürzlich einer Operation am Knöchel unterzogen hat.

Beim Hinspiel durften sich DIE RECKEN über die Unterstützung von rund 100 mitgereisten Fans freuen, die den Weg auf sich genommen und für ordentlich Lärm gesorgt haben. Die Hoffnung ist groß, dass in der laufenden Europapokal-Saison viele weitere gemeinsame Reisen dazukommen. „Wir haben uns total darüber gefreut, dass man durch das kleine Städtchen gegangen ist und auch das ein oder andere RECKEN-Trikot gesehen hat. Das zeigt, dass auch der Europapokal hier in Hannover angenommen wird. Wir freuen uns natürlich auch, wenn das jetzt in unserer Halle ebenfalls der Fall sein wird“, drückt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen den Fans seine Wertschätzung aus.

2.700 Tickets sind für das Duell bereits verkauft. Sichere dir über unseren Online-Ticketshop oder vor Ort an der Abendkasse dein Ticket und sei live dabei!

Die Begegnung wird außerdem im kostenlosen Livestream über Twitch bei Sprungwurf.tv gezeigt.