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„Wir kommen gerne wieder“

Die Stimmen zum Pokalfinale

Das erste Gefühl der Enttäuschung wich bei den Beteiligten der TSV Hannover-Burgdorf schnell dem Stolz ob der gezeigten Leistung. DIE RECKEN hatten sich beim Pokalfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen tapfer gewehrt, mussten am Ende aber die Überlegenheit des amtierenden und mit hoher Wahrscheinlichkeit nach auch zukünftigen Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen anerkennen. „Wenn du gegen die Löwen gewinnen willst, dann darfst du nicht viel falsch machen. Das ist uns leider nicht komplett gelungen“, sagte Rückraumspieler Mait Patrail.

Die Stimmen zum Pokalfinale:

Carlos Ortega: „Für eine Mannschaft wie wir es sind, müssen wir schon eine unfassbar gute Leistung in allen Mannschaftsteilen zeigen, um zu gewinnen. Es war für uns sehr schwer, die Abwehr der Rhein-Neckar Löwen zu bezwingen. Mit der Hereinnahme von Mait Patrail haben wir es gegen Ende der ersten Halbzeit sehr gut gemacht und konnten den Rückstand fast egalisieren. Nach der Pause hatten wir die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Doch in der Folge haben die Löwen 13 Angriffe in Folge erfolgreich abgeschlossen und keine Fehler mehr gemacht. Das konnten wir dann bis zum Schlusspfiff nicht mehr aufholen.“

Benjamin Chatton: „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir den Pokal nicht gewinnen konnten. Ich bin mir aber relativ sicher, dass sich diese Enttäuschung ab Morgen oder Übermorgen mehr und mehr in Stolz wandeln wird. Wir müssen uns für die gezeigte Leistung nicht schämen und haben versucht, es den Löwen so schwierig wie möglich zu machen. Was unsere Fans am Wochenende hier veranstaltet haben war ganz stark und dafür gebührt ihnen ein großes Dankeschön. Wir kommen gerne wieder nach Hamburg und vielleicht können wir dann ja auch mal was mitnehmen in Form von etwas festem.“

Timo Kastening: „Es war mein erstes Finale im Männerbereich und ich hätte es gerne gewonnen. Man weiß ja nie, wie viele Finals man noch spielen darf. Wir haben alles versucht, aber die Löwen, allen voran Andy Schmid, konnten immer dann einen Gang hochschalten, wenn sie es mussten. Wir werden uns jetzt kurz schütteln und dann geht es in der nächsten Woche wieder weiter.“

Mait Patrail: „Wenn du gegen die Löwen gewinnen willst, dann darfst du nicht viel falsch machen. Das ist uns leider nicht komplett gelungen. Wir hatten zu viele Phasen, wo wir in der Abwehr einen Schritt zu spät waren oder uns zu viele Fehlwürfe erlaubt haben. Trotzdem war es kein schlechtes Wochenende für uns.“

Kai Häfner: „Es ist schade, dass wir es nicht geschafft haben, aber die Löwen waren den entscheidenden Tick besser. Klasse, wie wir von unseren Fans zwei Tage unterstützt wurden. Ich glaube, dass wir hier insgesamt Werbung für den Handballstandort Hannover gemacht haben.“

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