Die U19 und U17 aus der RECKEN-Schmiede, können mit ihren Leistungen außerordentlich zufrieden sein. Vor vollem Haus in der Sporthalle der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule in Burgdorf gewannen beide Mannschaften ihre Viertelfinalspiele um die deutsche Meisterschaft.
Unter den Zuschauern befanden sich auch zahlreiche Spieler und Verantwortliche der Bundesligamannschaft, welche am Tag zuvor in Eisenach noch einen wichtigen 35:26-Auswärtssieg feiern konnten. So ließen es sich unter anderem die RECKEN-Eigengewächse Daniel Weber, Justus Fischer und Hannes Feise nicht nehmen, den eigenen Nachwuchs vor Ort zu unterstützen. Ebenso zählten weitere Bundesligaspieler wie Leif Tissier und Sindre Aho zu den Unterstützern. Auch das Trainerteam um Juan Carlos Pastor und Nikolas Katsigiannis war in der Halle vor Ort. Ebenfalls anwesend waren Co-Trainer und Jugendkoordinator Heiðmar Felixson, der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen sowie Geschäftsführer Eike Korsen.
Im Rahmen der Viertelfinalbegegnungen waren zudem zahlreiche Paten der Jugend in der Burgdorfer Heimspielstätte zu Gast. Sie erhielten von Felixson, Christophersen und Korsen einen fundierten Einblick in die Entwicklung der RECKEN-Schmiede. Thematisiert wurden unter anderem die zukünftigen Perspektiven, die Bedeutung der Jugendarbeit sowohl für die RECKEN als auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext, die strukturellen Voraussetzungen sowie die bisherigen Erfolge. Darüber hinaus wurde die besondere, vom Zusammenhalt geprägte familiäre Struktur innerhalb des Nachwuchsbereichs hervorgehoben. Insgesamt erhielten die anwesenden Jugendpaten einen exklusiven und zugleich sehr detaillierten Einblick in die strategische und perspektivische Ausrichtung der RECKEN-Schmiede.
Die Viertelfinalbegegnungen im Überblick:
Die U19 von Cheftrainer Sven Hylmar absolvierte ihr Rückspiel bereits am Samstag. Nach einem 31:31 im Hinspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen setzte sich das Team im Rückspiel souverän mit 44:33 durch und ließ keinen Zweifel daran, welche Mannschaft ins Halbfinale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft einziehen würde. Vor allem Levi Fielitz, Lasse Hertzberg und Bendix Dietzsch sorgten im ersten Durchgang immer wieder für erfolgreiche Abschlüsse. Gemeinsam erzielten sie 19 Treffer und legten damit den Grundstein für die bereits vorentscheidende 25:17-Pausenführung. Bereits rund fünfzehn Minuten vor Spielende begann Hylmar, verstärkt zu rotieren und allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Ein Leistungsabfall war dabei nicht zu erkennen. Im Gegenteil: Wenige Minuten später baute Julius Pöthke die Führung beim Stand von 40:27 auf den zwischenzeitlichen Höchstwert von 13 Toren aus. Am Ende war Fielitz mit 13 Treffern erfolgreichster Werfer der Partie. Im Halbfinale treffen nun ausschließlich Mannschaften aus der Nordstaffel der 1. Jugendbundesliga aufeinander, nachdem die Vertreter des Südens in allen vier Viertelfinalbegegnungen deutlich unterlegen waren. Die Burgdorfer A-Junioren messen sich dabei mit dem SC Magdeburg. Das Hinspiel findet am kommenden Wochenende auswärts statt. Das Rückspiel wird am Samstag, den 25. April, um 17 Uhr in der Burgdorfer RBG-Halle angepfiffen. Im zweiten Halbfinale stehen sich der THW Kiel und die Füchse Berlin gegenüber und kämpfen um den Einzug ins Endspiel.
Bereits vor dem entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale der A-Jugend absolvierte die U17 unter der Leitung von Cheftrainer Michel Sperling ihr Viertelfinalhinspiel. Vor heimischem Publikum setzte sich das Team mit 37:33 gegen den TuSEM Essen durch. Mit Noah Bult stellte die U17 einen herausragenden Torschützen. Der flexibel im Rückraum einsetzbare Spieler erzielte insgesamt elf Feldtore. Nach rund 16 Minuten lagen die B-Jugendlichen beim Stand von 9:10 letztmals in Rückstand. Im Anschluss gelang der Ausgleich zum 10:10, danach gab die Mannschaft die Führung nicht mehr aus der Hand. Fünf Minuten vor dem Spielende konnten die Gäste aus Essen zwar noch einmal auf 33:32 verkürzen, letztlich sicherte sich die U17 jedoch einen verdienten 37:33-Heimsieg. Dieser Erfolg bildet eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag, den 19. April, in der Essener Sporthalle Margarethenhöhe. Im Falle eines Halbfinaleinzugs würde das Team am Wochenende des 25./26. April zunächst auswärts antreten, bevor am 2./3. Mai das Rückspiel vor heimischer Kulisse stattfinden würde.