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Trainingsauftakt bei den RECKEN

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Bereits am gestrigen Montag absolvierten die Spieler ihre Leistungschecks beim Partner REHA-diesportstrategen. Am heutigen Dienstagmorgen folgte dort die erste Krafteinheit des neuen Jahres. Der offizielle Trainingsauftakt in der Halle erfolgte am Dienstagmittag um 13:30 Uhr, zuvor schaute die Mannschaft bereits intensiv Video. Cheftrainer Juan Carlos Pastor begrüßte die Mannschaft gemeinsam mit Co-Trainer Heiðmar Felixson, Athletiktrainer Daniel Radis, den sportlichen Leiter Sven-Sören Christophersen sowie dem neuen Torwarttrainer Nikolas Katsigiannis. Bis auf die EM-Teilnehmer Renars Uscins, Justus Fischer, August Pedersen, Thomas Solstad und Vilhelm Poulsen war der Kader vollständig zur ersten Hallentrainingseinheit erschienen, lediglich Hannes Feise musste individuell trainieren. Ergänzt wurde das Team durch Spieler aus der RECKEN-Schmiede.

Nach dem individuellen Aufwärmen und einigen Übungen unter der Anleitung von Daniel Radis übernahm der neue Cheftrainer das Kommando. Er ließ von Beginn an mit Ball trainieren, kommunizierte intensiv mit den Spielern und nahm dabei regelmäßig Korrekturen vor. Neben einer Form des „Gammeleck“-Spiels wurden auch verschiedene Varianten des Überzahlspiels einstudiert. Obwohl die Übungen überwiegend in Kleingruppen durchgeführt wurden, nahm sich der Weltmeistertrainer von 2005 bewusst immer wieder Zeit für Unterbrechungen, um die gesamte Mannschaft zusammenzurufen und Korrekturen anschaulich und mit klarer Ansprache für alle zu erläutern. Parallel dazu absolvierte Katsigiannis seine erste Trainingseinheit mit Joel Birlehm und Simon Gade.

Nach etwa einer Dreiviertelstunde wurde in eine Sechs-gegen-Sechs-Spielform übergegangen, in der die zuvor im Videostudium thematisierten Inhalte gezielt umgesetzt wurden. Die Spieler arbeiteten dabei sowohl in der Abwehr als auch im Angriff und rotierten regelmäßig zwischen den Positionen. Auch in dieser Phase wurden bewusst wiederkehrende Pausen eingelegt, um Korrekturen und Feedback anzubringen. Trotz der konzentrierten und ernsthaften Trainingsatmosphäre kam der Spaß nicht zu kurz. Es wurde engagiert gearbeitet und zugleich immer wieder gemeinsam gelacht.

Abgerundet wurde die erste Trainingseinheit des neuen Trainers durch ein Sieben-gegen-Sieben-Spiel über das gesamte Spielfeld. Dabei wurden gezielt spannende Elemente eingebaut: Jeder Spieler, der einen Torwurf abschloss, musste anschließend einen Liegestütz absolvieren. Dadurch ergaben sich bei konsequentem und schnellem Umschaltspiel für die zuvor in der Abwehr eingesetzten Spieler Überzahlsituationen im eigenen Angriff.