Die Berichterstattung über den Internationalen Heide-Cup 2025 in Schneverdingen wird präsentiert von dem Biohotel WildLand aus der Südheide, einem mehrfach ausgezeichneten Naturhotel mit konsequentem Klimamanagement, 100 % Ökostrom und einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzept, sowie der Bio-Manufaktur AllerLiebe, die mit biozertifizierten, regionalen Zutaten und einem Werteversprechen für Kreislaufwirtschaft, Gemeinwohlökonomie und echten Geschmack für eine nachhaltigere Ernährung steht. Ergänzend dazu findet auf den Social-Media-Kanälen (Instagram & Facebook) der RECKEN ein Gewinnspiel statt: Verlost werden eine Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen im WildLand-Ressort sowie ein Delikatessen-Korb von AllerLiebe – als genussvolle Brücke unter dem Motto „Energie für die Saison tanken – Nah-Erholung im WildLand und mit AllerLiebe“. Die Teilnahme ist unter dem entsprechenden Ergebnispost möglich.

Im zweiten Spiel des dritten Turniertages traf die TSV Hannover-Burgdorf auf den Schweizer Serienmeister Kadetten Schaffhausen. Ursprünglich hätten die RECKEN im geplanten Spiel um den dritten Platz erneut, wie bereits am Vortag, gegen den VfL Gummersbach antreten müssen. Gemeinsam mit den teilnehmenden Vereinen und der Turnierleitung wurde jedoch entschieden, ein doppeltes Aufeinandertreffen zu vermeiden. Daher einigten sich alle Beteiligten darauf, dass die Niedersachsen gegen die Schweizer spielen, da die Mannschaft von Guðjón Valur Sigurðsson bereits zuvor gegen die Kadetten angetreten war. Die RECKEN sicherten sich den Sieg souverän mit 30:26, nachdem zur Halbzeit ein Zwischenstand von 17:15 angezeigt wurde.
Die Anfangsformation der RECKEN wurde von einem glänzend aufgelegten Joel Birlehm im Tor angeführt, der in der ersten Halbzeit mit starken elf Paraden die nötige Sicherheit ausstrahlte. Im Rückraum agierten Leif Tissier, der am gestrigen Tag noch aufgrund eines Pferdekusses pausieren musste, Sindre Aho sowie Renars Uscins, der in der Abwehr durch Thomas Solstad ersetzt wurde. Am Kreis begann Justus Fischer, während die Außenpositionen von August Pedersen und Kapitän Marius Steinhauser besetzt wurden. Zunächst galt es für die Niedersachsen, einen Rückstand aufzuholen: Die Kadetten gingen beim 0:1 und 1:2 jeweils in Führung, doch nach gut sechs gespielten Minuten drehte Aho das Ergebnis erstmals auf 3:2. Den letzten Ausgleich der gesamten Partie erzielten die Schweizer beim 3:3, bevor die RECKEN davonzogen. Nach nicht einmal zehn Minuten sorgte Steinhauser erstmals für eine Drei-Tore-Führung (6:3). Die in Schwarz spielenden Gäste verkürzten jedoch wieder: Patrik Martinovic traf kurz vor der 13. Minute zum 7:6. Trainer Christian Prokop reagierte mit einer Auszeit. Kurz darauf stellte Uscins auf 9:7, und Lukas Stutzke erhöhte wenig später auf 11:8. Überschattet wurde diese Phase von der verletzungsbedingten Auswechslung von Maxim Orlov, der nach einem Ellbogentreffer gestützt in die Kabine gebracht werden musste. Den Umständen entsprechend geht es ihm gut, er wird jedoch in Hannover genauer untersucht. Die Kadetten kamen beim 13:14 nochmals auf ein Tor heran, doch zur Pause behaupteten die RECKEN eine 17:15-Führung.
Die zweite Hälfte begann mit einem 3:0-Lauf für die TSV Hannover-Burgdorf: Pedersen, Solstad und Uscins bauten den Vorsprung früh auf 20:15 aus. Nach rund sechs Minuten im zweiten Durchgang stand es sogar 22:16 durch Pedersen. Eine Zeitstrafe gegen Stutzke bremste den Spielfluss nicht – im Gegenteil: Daniel Weber, der eine makellose Wurfquote vorweisen konnte, erhöhte kurz nach Ablauf der Strafe auf 26:19 und legte mit dem 27:20 gleich nach. In der Folge nutzte Prokop die komfortable Führung, um verschiedene taktische Varianten zu testen: Unter anderem standen mit Marian Michalczik, Aho und Stutzke zeitweise drei Rechtshänder im Rückraum, zudem wurde phasenweise im 7-gegen-6 agiert. Auch eine Zeitstrafe gegen Solstad änderte am Spielverlauf wenig – nicht zuletzt, weil Kadetten-Keeper Kristian Pilipovic zwar einige Paraden zeigte, das leere RECKEN-Tor aber zweimal verfehlte. Die höchste Führung markierte Fischer beim 29:21 in der 53. Minute. In den Schlussminuten schlichen sich jedoch einige Ungenauigkeiten ins Spiel der RECKEN ein, sodass die Gäste den Rückstand noch auf 30:26 verkürzen konnten.
„Der Heide-Cup war in allen Belangen ein sehr wichtiges und auch ein erfolgreiches Turnier – sowohl für uns als auch für die Veranstalter. Es hat einfach viel Spaß gemacht, in einer vollen Halle zur Vorbereitungszeit hier zu spielen, mit sehr guten Rahmenbedingungen: vom Hotel und der Verpflegung angefangen bis hin zur Atmosphäre und der Organisation. Wir konnten zwei Testspielerfolge verbuchen und eine Niederlage gegen Aalborg mit wichtigen Erkenntnissen, die wir jetzt in den letzten Feinschliff mitnehmen. Stimmt bei uns die Griffigkeit und die Emotionalität, dann können wir richtig etwas erreichen. Sind wir dort jedoch zu fahrig unterwegs, können wir nur eine von vielen Mannschaften abbilden. Deswegen haben wir wichtige Erkenntnisse im Gesamtmannschaftlichen gesammelt, aber auch individuell stehen Gespräche an. Jetzt wollen wir im Trainingslager Gas geben, bevor wir im letzten Test gegen Minden auf einen richtig fordernden Gegner treffen”, resümiert Prokop das gesamte Vorbereitungsturnier in Schneverdingen.
DIE RECKEN: Simon Gade, Joel Birlehm, Leif Tissier (1), Renars Uscins (5), Maxim Orlov, August Pedersen (6), Marius Steinhauser (2), Marian Michalczik (1), Sindre Aho (1), Lukas Stutzke (5), Thomas Solstad (1), Justus Fischer (4), Hannes Feise, Daniel Weber (4)
Im ersten Spiel des Tages setzte sich der VfL Gummersbach mit 31:25 gegen den norwegischen Vertreter Kolstad IL durch. Die Partie um den ersten Platz entschied der Turnierfavorit aus Aalborg mit 28:25 gegen den HSV Hamburg.