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Zwei Punkte zum Start

Die Bundesligareserve der TSV Hannover-Burgdorf hat einen prima Auftakt in der 3. Liga Nord hingelegt. Gegen den letztjährigen Fünften, den Oranienburger HC, gewann die Riege des Trainergespanns Heidmar Felixson/Andrius Stelmokas mit 25:22 (13:9). Ein Sieg, der dem jungen Perspektivkader gleich zwei Punkte zum Auftakt beschert hat und für eine Menge Selbstvertrauen sorgen dürfte.

Der erste Treffer der neuen Spielzeit blieb dem Jüngsten vorbehalten: Till Hermann traf nach anderthalb Minuten. Nach nicht einmal drei Zeigerumdrehungen später hatte der starke Jendrik Meyer seine ersten beiden Paraden auf dem Konto und seine Vorderleute die Führung auf 3:0 ausgebaut. Zwar kamen die Oranienburger anschließend auch zu Treffern, aber die Youngsters zeigten sich wenig beeindruckt und spielten ihre Schnelligkeit aus. Zudem hatten die Gäste mit der guten und sehr beweglichen Abwehr der Felixson-Schützlinge erhebliche Probleme. Nach 15 Minuten war der Abstand bereits auf fünf Treffer angewachsen (9:4). Das Tor des Tages fiel kurz darauf durch Till Hermann, der einen langen Pass von Meyer in Höhe des gegnerischen Siebenmeterpunktes in der Luft aufnehmen konnte und sofort zum 12:5 versenkte. Mit der 13:9-Führung ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut der junge Hermann, der den ersten Treffer markierte. Als Maurice Dräger, der stets hohe Torgefahr ausstrahlte, nach 35 Minuten den Strafwurf zum 17:12 verwandelte, schienen die Hausherren einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Doch weit gefehlt! Die Gäste aus Brandenburg kamen jetzt schneller zum Abschluss und konnten den Abstand verkürzen. Drei Minuten später hieß es nur noch 17:14, nach 42 Minuten 18:16. Danach unterbrach Niklas Hermann mit dem 19:16 den Lauf der Gäste und Jendrik Meyer traf mit einem Wurf über das gesamte Feld ins verlassene OHC-Tor (46.). Dennoch waren die Oranienburger beim 21:19 (50.) und 22:20 (54.) wieder im Spiel. Jetzt waren es Maurice Dräger und Johannes Marx die mit dem Doppelschlag zum 24:20 die ersten Zähler unter Dach und Fach brachten.

„Unsere Abwehr hat sehr gut gestanden“, analysierte Felixson nach der Begegnung. „Überhaupt freue ich mich, dass meine Mannschaft eine so gute Leistung gezeigt hat, obwohl wir im Angriff ohne Frage noch Steigerungspotential haben.“

Jetzt steht für die Mannschaft der kommende Freitag im Fokus. Um 20 Uhr findet im 12 Kilometer entfernten Großburgwedel das erste Nachbarschaftsderby statt. Eine Begegnung die im letzten Jahr wegen der unterschiedlichen Staffeleinteilung nicht möglich war.

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