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Zum Auftakt direkt ein Derby

Am Freitag beginnt die Nordstaffel der 3. Liga mit dem ersten Spieltag. Die TSV Burgdorf II hat dabei gleich einen der dicksten Brocken zu Gast. Die Handballfreunde Springe sind ab 20.15 Uhr der Auftaktgegner in der Gudrun-Pausewang-Halle. Die Mannschaft aus dem Deister hat sich erneut gut verstärkt, u.a. mit dem Ex-Burgdorfer Jannis Fauteck und dem Anderter Arkadiusz Bosy. 

Damit dürften sie erneut als einer der Anwärter für den Aufstieg in Frage kommen. "Ganz klar", sagt TSV-Trainer Sven Lakenmacher, "die Springer gehen hier als Favorit ins Rennen. Deren Vorbereitung war deutlich besser und effektiver als in der Vorsaison." Für Laki gehört aber auch Absteiger SV Henstedt-Ulzburg und die "eine oder andere Überraschungsmannschaft" zum Favoritenkreis.

Und was erwartet der Coach von seinem Team? "Das Derby wird hoffentlich viele Zuschauer anlocken. Motivation genug um alles zu geben und erfolgreich zu starten. Sicherlich sind wir durch unsere starke letzte Saison in der Wahrnehmung gestiegen. Unterschätzen wird uns keiner mehr. Außerdem haben wir Heidmar Felixson und Robin Kothe nicht mehr dabei. Die beiden Routiniers haben die junge Mannschaft geführt."

Ein Saisonziel will der Trainer nicht konkret benennen: "Natürlich will ich jedes Spiel gewinnen. Aber in erster Linie sind wir eine Ausbildungsmannschaft. Ich will weiterhin Talente an das Bundesligateam heranführen. Bei Hendrik Pollex und Julius Hinz hat das geklappt und es sollen weitere folgen." 

Ärgerlich, dass die Bundesligareserve von Verletzungen nicht verschont blieb: Nach Frederic Repke (Schambeinentzündung), Steffen Schröter (Schulter) und Johannes Marx (Adduktoren), hat sich nun auch noch Sebastian Beyer mit Schulterproblemen abgemeldet. Dazu bangt Lakenmacher um Jugend-Nationalspieler Timo Kastening: "Er hat sich beim Turnier in Magdeburg einen Pferdekuss zugezogen." Bei seinen vier Neuzugängen sieht der Trainer noch Steigerungspotenzial: "Das sind alles gute Handballer, die noch nicht am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt sind. Es gibt noch Eingewöhnungsschwierigkeiten, die es gilt abzustellen."

Karten für das Derby werden für 8 Euro (ermäßigt 5 Euro) angeboten. Auf Grund des großen Interesses ist die Kasse ab 18.30 Uhr geöffnet. Auch Dauerkarten können erworben werden.

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