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„Wird eine schwere Aufgabe“

RECKEN reisen zur HSG Wetzlar

Der November ist gemeinhin als sehr trister Monat bekannt. Für die TSV Hannover-Burgdorf gilt das insofern, dass die Niedersachsen im gesamten November kein Heimspiel bestreiten werden, sondern mit den Duellen bei der HSG Wetzlar und dem THW Kiel zwei Auswärtsbegegnungen anstehen.

Der Auftakt wartet am Sonntagnachmittag in Mittelhessen, wo DIE RECKEN in den letzten Jahren wenig erfolgreiche Erlebnisse feiern konnten. „Das wird eine schwere Aufgabe. Wetzlar ist sehr heimstark und hat einen sehr guten Kader beisammen“, lobt RECKEN-Trainer Carlos Ortega die Mittelhessen, denen es in jeder Spielzeit aufs Neue gelingt, sportliche Umbrüche zu bewältigen.

Trotz der Schwere der Aufgabe reisen Niedersachsens Spitzenhandballer am Sonntag selbstbewusst nach Mittelhessen. „Wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir auch auswärts Spiele gewinnen können. Warum soll uns das nicht auch in Wetzlar gelingen“, spielt RECKEN-Kapitän Fabian Böhm zurecht auf die Auswärtssiege in Göppingen, Lemgo und Stuttgart an.

Mit welchem Personal die Niedersachsen am Sonntag in Wetzlar antreten werden, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Die zuletzt angeschlagenen Spieler Morten Olsen, Evgeni Pevnov und Vincent Büchner sind noch nicht wieder zu 100 % fit. „Wir haben genügend Optionen und haben gezeigt, dass wir auch Ausfälle ersetzen können“, gibt sich Carlos Ortega pragmatisch.

Dass seine Mannschaft am Sonntag eine sehr gute Leistung benötigen wird, um für Punkte in Frage zu kommen, ist allen RECKEN-Beteiligten klar. „Wir müssen schon sehr gut spielen, denn in Wetzlar ist es immer schwer, Zählbares mit auf die Heimfahrt zu nehmen“, weiß der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Sollte der TSV Hannover-Burgdorf das nächste Kunststück gelingen, hätte der triste November aus RECKEN-Sicht den ersten sonnigen Höhepunkt zu verzeichnen.

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