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Wichtige Tests

RECKEN absolvieren neuropsychologische Untersuchungen

Die Frage der Spielfähigkeit nach Kopfverletzungen wie beispielsweise Gehirnerschütterungen oder Schädel-Hirn-Traumata beschäftigt im professionellen Sport Athleten, Trainer, Mediziner und Offizielle gleichermaßen. DIE RECKEN verlassen sich bei dieser Thematik einmal mehr auf professionelle Hilfe und führten heute neurologische Tests mit ihren Spielern durch. „Für mich sind diese Untersuchungen sehr hilfreich, denn sie geben einem im Ernstfall ein gutes Gefühl“, sagt Spielmacher Morten Olsen, der in der vergangenen Saison mit einer Gehirnerschütterung ein Spiel verpasste.

Bei der aktuellen Untersuchung wurden alle RECKEN-Profis, inklusive der Neuzugänge genauer untersucht. „Die Spieler werden beispielsweise in den Bereichen audiovisuelle Wahrnehmung, Konzentration oder Reaktionsschnelligkeit untersucht. Dabei wollen wir Basiswerte erheben, an denen wir uns im Verletzungsfall orientieren können, damit der Spieler nicht zu früh wieder zum Einsatz kommt und so eventuell Langzeitschäden erleidet“, erklärt Athletiktrainer Timm Kostrzewa die Tests, die ungefähr eine Stunde pro Spieler dauerten.

In anderen Sportarten, wie beispielsweise dem Eishockey, sind die neuropsychologischen Tests bereits vorgeschrieben. In den nordamerikanischen Profiligen (NFL, NHL) hat das Thema nicht erst seit dem Hollywoodfilm Concussion (mit Will Smith) eine besondere, gesellschaftliche Brisanz, so dass Spieler teilweise während eines Spiels das sogenannte „Concussion Protocol“ durchlaufen müssen. „Ich habe das heute zum ersten Mal gemacht, aber es war sehr interessant und aufschlussreich. Es ist gut, dass wir Referenzwerte haben, wenn man tatsächlich mal von einer Kopfverletzung betroffen sein sollte“, so Neuzugang Ivan Martinovic.

Zukünftig müssen die RECKEN-Profis also kein Risiko eingehen, wenn es zu einer Kopfverletzung kommen sollte.

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