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"War die richtige Entscheidung"

Fabian Böhm und Timo Kastening über die Olympia-Verschiebung

Die ganze Sportwelt steht aufgrund des Coronavirus still. Nacheinander werden Großevents abgesagt oder verschoben. Jetzt hat es auch die Olympischen Sommerspiele in Tokio getroffen, dass mit Abstand größte Sportevent in diesem Jahr. Statt im Sommer 2020 werden die Spiele ein Jahr später in Japan ausgetragen. Davon betroffen sind auch die Handballer, die sich mit RECKEN-Kapitän Fabian Böhm und Rechtsaußen Timo Kastening berechtigte Chancen auf eine Teilnahme ausgerechnet hatten.

"Für den Sport an sich ist es natürlich eine schlechte Ausgangsposition, solche Überlegungen überhaupt anstellen zu müssen. Wir befinden uns aber durch die Corona-Pandemie in einer sehr prekären Lage und da müssen wir Sportler und auch die Verbände als Vorbilder vorangehen, denn die Gesundheit der Bevölkerung und der Athleten steht natürlich im Vordergrund. Trotzdem schwingt natürlich auch ein Gefühl der Enttäuschung mit", erklärt Fabian Böhm.

Ursprünglich sollte das Qualifikationsturnier in Berlin vom 17. - 19. April ausgetragen werden, war aber bereits verschoben worden. Mit der Verschiebung der Olympischen Spiele ist jetzt aber auch das Qualifikationsturnier erstmal vom Tisch und noch nicht neu terminiert worden.

"Es ist die richtige Entscheidung für alle Beteiligten. Es gibt keine Chancengleichheit bei der Vorbereitung für die Athleten, zudem haben wir als Sport auch eine Verantwortung, der wir durch diese Entscheidung gerecht werden. Natürlich hatte ich mich auf die Spiele gefreut, aber es gibt jetzt Planungssicherheit und so schade die Verlegung auch ist, war es die richtige Entscheidung", kommentiert Timo Kastening die Verlegung der Sommerspiele.

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