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Volle Konzentration

Allmählich wird die Anspannung vor dem Start in die neue Saison bei der TSV Hannover-Burgdorf greifbar. Trainer Jens Bürkle ist es recht, denn er erwartet von seinem Team am Pokalwochenende „einen konzentrierten und fokussierten Auftritt. Dafür ist eine gewisse Anspannung zwingend notwendig“, erklärt Bürkle.

Der neue Modus im DHB-Pokal stellt DIE RECKEN möglicherweise vor ein längeres Pokalwochenende. Sollten die Niedersachsen im Halbfinale gegen den VfL Bad Schwartau gewinnen, würden sie am Sonntag auf den Sieger der Partie Hildesheim vs. Dessau treffen. Gewinnen DIE RECKEN auch diese Partie, sind sie automatisch für das Achtelfinale qualifiziert. „Diese Modifizierung im Wettbewerb ist eine gute Chance, etwas Großes zu bewirken. Man kann mit relativ wenig Spielen bis zum Final Four nach Hamburg kommen, was für mich eins der besten Events im Handball darstellt“, gesteht Bürkle.

Zuvor muss sein Team aber zunächst die erste Hürde mit dem VfL Bad Schwartau überspringen. Alles andere als eine einfache Aufgabe wie der RECKEN-Trainer weiß. „Bad Schwartau hat eine sehr gute Mannschaft beisammen, aus der mit Jan Schult und Daniel Pankofer zwei zentrale Rückraumspieler herausstechen. Die Kreise dieser beiden müssen wir mit einer aggressiven Deckung einengen“, verrät der 34-jährige, der auch die anderen beiden Drittligisten aus Hildesheim und Dessau nicht unterschätzt. „Das sind die absoluten Top-Favoriten auf den Aufstieg in die zweite Liga und daher auch absolut ernst zunehmen von uns.“

Personell sieht es bei der TSV Hannover-Burgdorf kurz vor dem Serienstart besser aus. Lediglich hinter dem Einsatz von Sven-Sören Christophersen steht ein Fragezeichen. „Smöre hat Probleme mit dem Fuß. Wir werden in den nächsten beiden Tagen mit ihm verschiedene Leistungstests durchführen und danach entscheiden, ob ein Einsatz im Pokal sinnvoll ist“, schildert Bürkle.

Fitnesstechnisch sieht der 34-jährige DIE RECKEN gut für die Spielzeit 2015/16 gerüstet. „Da haben wir entsprechend hart gearbeitet und gute Grundlagen gelegt.“ An der spielerischen Konstanz gilt es hingegen weiterhin zu feilen. „Höhen und Tiefen haben sich bei uns in der Vorbereitung die Hand gegeben. Das war eigentlich die einzige Konstante (lacht). In diesem Bereich erhoffe ich mir in der Saison weniger Wellenbewegungen“, erklärt Bürkle.

Die erste Gelegenheit, um mehr Konstanz zu entwickeln, bekommen DIE RECKEN dann am Wochenende. Da das Pokalturnier im benachbarten Hildesheim ausgetragen wird, hoffen Kapitän Torge Johannsen und Co. auch auf zahlreiche Fanunterstützung aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Das würde die Anspannung vor dem Duell mit Bad Schwartau eventuell sogar erhöhen und dadurch zusätzlich die Sinne schärfen. RECKEN-Trainer Jens Bürkle wäre diese Kombination genau recht.

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