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Vernünftig verabschieden

Die erste Reise durch Europa endet für die TSV Hannover-Burgdorf mit dem Heimspiel gegen Csurgoi KK. Während es für die ungarischen Gäste noch eine Chance auf das Erreichen des Viertelfinals gibt, können sich die Schützlinge von Trainer Christopher Nordmeyer selbst bei einem Sieg nicht mehr für die Runde der letzten Acht qualifizieren.

Ein Grund das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, ist das für die RECKEN-Profis aber selbstverständlich nicht. „Wir wollen unseren Fans zum Abschluss nochmal einen Sieg schenken. Sie haben uns in der gesamten Gruppenphase super unterstützt. Wir wollen ihnen eine gute Leistung bieten und uns vernünftig aus dem Wettbewerb verabschieden“, stellt Csaba Szücs klar. Der slowakische Nationalspieler ist einer von vier Rückraumakteuren, die Trainer Christopher Nordmeyer noch zur Verfügung stehen. „Wir müssen das Beste aus unserer Situation machen. Solange wir noch sechs Feldspieler haben, können wir ein Spiel bestreiten“, führt Szücs weiter aus.

Allerdings sehnen DIE RECKEN die Spielpause herbei. Zwischen dem morgigen Heimspiel gegen Csurgoi KK und dem nächsten Bundesligaduell gegen den Bergischen HC sind 18 Tage spielfrei. Eine Zeit, die Martin Ziemer und Co. dringend zum Durchschnaufen gebrauchen können. Bevor es aber soweit ist, wollen DIE RECKEN den vorerst letzten Europapokalauftritt noch einmal so richtig genießen. „Jeder, der diese Saison dabei war, hat erlebt, wie viel Spaß diese Spiele machen können. Wir werden alles dafür tun, um auch in mittelfristiger Zukunft nochmal diese Möglichkeit zu bekommen“, erklärt Csaba Szücs.

An der Personalsituation hat sich seit Mittwoch nichts verändert. Die kurzfristig in den Kader berufenen Heidmar Felixson, Till Hermann und Cedric Post sind ebenso wie Lars Hoffmann nicht für den EHF Cup spielberechtigt. Daher wird Trainer Christopher Nordmeyer einmal mehr zum improvisieren gezwungen sein. „Entschuldigungen helfen uns nicht weiter. Wir wollen unseren treuen Fans etwas zurückgeben und uns bei Csurgoi für die Hinspielniederlage revanchieren“, hofft Trainer Nordmeyer auf eine Jetzt-Erst-Recht-Reaktion seiner Schützlinge.

Die erste Reise auf dem internationalen Spielfeld endet zwar am Samstag für DIE RECKEN, ob der vorläufige Endpunkt in mittelfristiger Zukunft vielleicht rückblickend als Zwischenstation betrachtet werden kann, wird die sportliche Entwicklung der kommenden Jahre zeigen.      

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