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„Unglaubliche Unterstützung der Zuschauer“

Stimmen zum Spiel gegen den SC DHfK Leipzig

Angetrieben von 4.100 Zuschauern in der ausverkauften Swiss Life Hall hatten DIE RECKEN gegen den favorisierten SC DHfK Leipzig lange Zeit die Oberhand, mussten sich nach 60 Minuten aber dennoch den Sachsen mit 24:25 (15:11) geschlagen geben. „Wir haben es beim 24:21 nicht geschafft, das vermutlich vorentscheidende Tor zu erzielen“, analysierte RECKEN-Trainer Jens Bürkle im Anschluss, während Geschäftsführer Benjamin Chatton die „unglaubliche Unterstützung der Zuschauer“ hervorhebte.

Jens Bürkle (Trainer DIE RECKEN):

„Wir sind sowohl im Angriff als auch in der Abwehr gut in die Partie gestartet und kommen nach und nach immer besser ins Spiel. Wir haben Leipzig zu Fehlern gezwungen und sind so bis zum 15:7 weggezogen. Danach haben wir es vor der Pause nicht geschafft, den Sack zuzumachen und gehen nur mit vier Toren Vorsprung in die Halbzeit. Dieser Vorsprung ist dann relativ konstant geblieben, bis wir beim 24:21 in Ballbesitz waren und zudem in Überzahl gespielt haben. Dann haben wir es zwei Mal nicht geschafft, das vermutlich vorentscheidende Tor zu erzielen. Dadurch kommt Leipzig zurück und dreht das Spiel noch. Die Niederlage tut letztendlich einfach nur weh.“

Benjamin Chatton (Geschäftsführer DIE RECKEN):

„Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten dann aber vor der Pause eine Phase der Unkonzentriertheit, die uns um ein besseres Halbzeitergebnis gebracht hat. In der zweiten Halbzeit wendet sich das Blatt Stück für Stück. Letztendlich haben wir dann leider nicht das bessere Ende für uns. Wir können nur dafür sorgen, dass wir es schaffen, über 60 Minuten konstanter zu spielen, müssen leichte Fehler weiter minimieren, damit wir im Spiel letztendlich eine gute Aktion mehr haben. Am kommenden Mittwoch fahren wir nach Coburg, worauf wir uns ab morgen vorbereiten. Die Unterstützung unserer Zuschauer war heute wieder unglaublich. Der Rückhalt ist in dieser Form alles andere als selbstverständlich, wofür wir uns nur bedanken können.“

Christian Prokop (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Wir hatten uns auf die Fahne geschrieben, dass wir nahtlos an die Leistung aus dem Kiel-Spiel anknüpfen wollen. Am Anfang haben wir das lediglich kurz im Angriff geschafft, allerdings hat in der Abwehr der nötige Biss gefehlt. Nach dem ausgeglichenen Beginn hatten wir dann eine ähnliche Phase wie in unserem letzten Auswärtsspiel in Balingen, in der wir es dem Gegner zu leicht machen und zu viele Ballverluste produzieren, wodurch wir deutlich ins Hintertreffen geraten. Dennoch bin ich sehr glücklich und stolz, dass sich die Mannschaft in dieser Phase der Saison zusammengerissen und sich mit einer starken kämpferischen Leistung belohnt hat, in der einzelne Spieler noch herausgeragt haben. Jens Vortmann ist ein sehr wichtiger Spieler, der unheimlich konstant gut hält, Max Janke hat sich nach einer unglücklichen Anfangsphase herausgezogen. Zudem hatten wir mit Andreas Rojewski und Alen Milosevic eine sehr kampfstarke Achse.“

Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Leipzig):

„Wir haben hier heute eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt und sind natürlich glücklich, wie die Mannschaft nach 25 Minuten wieder aufgestanden ist und was sie am Ende noch herausgeholt hat. Nach der Niederlage in Balingen haben wir innerhalb von zwei Wochen einen Lerneffekt sowie eine positive Mentalität gezeigt, was mich sehr beeindruckt. Andererseits fühlen wir auch ehrlicherweise mit den Gastgebern mit. Ich kann vor den Zuschauern und der Grundstimmung nur den Hut ziehen, was hier für ein Gefühl des Zusammenhalts und positiven Denkens ist. Das hat mich schwer beeindruckt.“

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