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TSV will mit viel Mut in Lübbecke punkten

Über die Weihnachtsfeiertage wird die TSV Hannover-Burgdorf zweimal

trainieren, jeweils Videoanalyse und je eine Trainingseinheit hat Trainer

Christopher Nordmeyer angeordnet, um am Dienstag, 27. Dezember, ab 20.15 Uhr

beim letzten Spiel der Hinrunde des Jahres 2012 bei TuS Nettelstedt-Lübbecke präsent

zu sein und einen doppelten Punktgewinn abzuholen.

„Wir werden uns professionell vorbereiten“, versprach der

Coach auf der Spieltagspressekonferenz. Dennoch scheint ein Erfolg schwer

realisierbar zu sein, denn der Gastgeber ist äußerst heimstark und nach der

bisher starken Hinrunde voller Selbstvertrauen.

Die Lübbecker, die bisher 19:15-Punkte eingespielt haben,

werden wohl mit dem Abstiegskampf keine Berührung mehr bekommen. Sie stehen auf

dem 7. Platz im gesicherten, eher vorderen Mittelfeld. Die Qualität des TuS um

Coach Markus Baur ist gegenüber den letzten Spielzeiten verbessert. Die

Mannschaft um den früheren Burgdorfer Tomasz Tluczynski fühlt sich in ihrer

Situation pudelwohl und möchte noch einige Teams in der Liga überraschen.

Das Team der TSV ist aber bereit dagegenzuhalten, will

unbedingt erfolgreich sein und hofft auf eine ähnlich gute Leistung, wie

zuletzt gegen die SG Flensburg-Handewitt (29:31). Der Wille zum Sieg soll am

Dienstag jederzeit zu erkennen sein und dann kann die TSV auch zu ihrem Spiel

finden. In den beiden Begegnungen in der vergangenen Saison gab es einen Sieg

und eine Niederlage. Im Heimspiel setzte sich die TSV mit 29:26 durch, in

Lübbecke gewann Nettelstedt mit 33:30-Toren.

Trainer Baur hat einen Kader mit Format und mit Drago

Vukovic vom VfL Gummersbach, Malte Schröder von Erstligaabsteiger HSG

Ahlen-Hamm und Torwart Dario Quenstedt vom SC Magdeburg echte Verstärkungen ins

Team geholt.

Neben Vukovic stehen mit Arne Niemeyer und Kristian Erik

Svensson zwei weitere Shooter aus dem Rückraum zur Verfügung und auch auf der

Kreisläuferpostition sind die Lübbecker mit Frank Loke und Artur Siodmiak

erstklassig besetzt. Dazu kommt der ehemalige TSVer Tluczynski auf Linksaußen

und Torwart Nikola Blazicko, der seinen Kasten schon mal vernageln kann.

Insgesamt eine ganz starke Heimmannschaft, die ihren Weg ins obere Mittelfeld kontinuierlich

fortsetzen möchte. Markus Baur wollte vor der Saison nur den Klassenerhalt ohne

Stress: „Wir haben ein stabiles und kompaktes Team. Gegenüber der Situation vor

zwölf Monaten sind wir variabler geworden.“

Mittlerweile ist der TuS aber wohl zu neuen Zielen

verpflichtet und könnte eine erheblich bessere Rolle spielen, als in den

vergangenen Spielzeiten. Um gegen diese starke Mannschaft bestehen zu können, wird

die TSV-Mannschaft um Kapitän Hannes Jon Jonsson schon eine tolle Leistung

bieten müssen. TSV-Trainer Nordmeyer ist aber zuversichtlich: „Ich bin guten

Mutes, dass wir am Dienstag ein gutes Spiel zeigen werden. Ob das zu einem

Punktgewinn reicht, muss das Spiel zeigen.“

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