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TSV im Viertelfinale!

Final Four nach Sieg gegen Friesenheim zum Greifen nah

Zum

Schluss der ersten Halbzeit konnte die TSV Hannover-Burgdorf sich das

entscheidende Polster verschaffen, um am Ende mit 34:25 (17:12) über die TSG

Friesenheim zu triumphieren. Die meisten Tore für die Niedersachsen konnten

Morten Olsen (9/3) und Aivis Jurdžs (7) erzielen, Marco Hauk traf für den letztjährigen

Erstligisten fünfmal.

Vor offiziell nur 220 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle startete die TSV

durchaus konzentriert. Nach einem Doppelschlag von TSV-Kapitän Hannes Jón Jónsson

führte die Mannschaft von Trainer Christopher Nordmeyer schnell mit 2:0. Ognjen

Backovic gelang dann zwar der erste Treffer für den Zweitligisten, Aivis Jurdžs,

der trotz Kniebeschwerden auflaufen konnte und mit fünf Toren im ersten

Abschnitt großen Anteil daran hatte, erhöhte schnell auf 4:1.

Zunächst aber keimten bei den Hausherren nicht für möglich gehaltene Hoffnungen

auf, denn nach dem zwischenzeitlichen 8:5, durch den besten TSV-Werfer Morten

Olsen, kam Friesenheim noch einmal heran. Ein Doppelschlag von Jan Claussen und

Felix Kossler sorgte für den Anschlusstreffer. Für die TSV war dies allerdings

der Weckruf und Vignir Svavarsson setzte einen wichtigen Treffer, dem Jurdžs das

10:7 folgen ließ. Kossler vergab auf der Gegenseite einen Strafwurf und Olsen

erhöhte für die TSV auf 11:7. Friesenheim kämpfte verbissen um den Anschluss,

die TSV hatte die Begegnung aber im Griff.

Souveräner Sieg beim letztjährigen

Erstligisten

Beim

13:11 war der Abstand wieder auf zwei Tore geschrumpft und nach einem

Ballverlust des Favoriten ergab sich sogar die Chance auf das Anschlusstor.

Zwei technische Fehler verhinderten allerdings den Anflug einer Sensation, die

die TSV hingegen mit zwei Überzahlsituationen bestrafte und sich beim 15:11

wieder auf vier Tore absetzte. Wiederum Jurdžs sorgte für das 17:12 und zur

Pause hatte sich die TSV wieder deutlich abgesetzt - die Distanz betrug

erstmals fünf Treffer.

Diesen Vorsprung gab der Favorit im zweiten Abschnitt nicht mehr aus der Hand,

das Team von Trainer Nordmeyer verwaltete die Führung souverän und war spätestens

mit dem 23:15 von Jónsson zehn Minuten nach dem Wiederbeginn auf die Siegerstraße

eingebogen. Die Hausherren mühten sich nach Kräften, mussten aber ihrer fehlenden

Durchschlagskraft Tribut zollen. Beim 29:19 durch Olsen war der Abstand zehn

Minuten vor Spielende erstmals im zweistelligen Bereich. Bis zum Spielende hielten

Clößner & Co. den Gegner konstant auf Abstand und verbuchten letztlich einen

34:25-Sieg im DHB-Pokal Achtelfinale.

Youngster machen auf sich

aufmerksam

Erfreulich

war zudem, dass die beiden Youngster Frederic Repke und Julius Hinz auf ihre

Einsatzzeit kamen und sich mit 3 (Repke) und 2 (Hinz) Treffern in die Torschützenliste

eintrugen.

Die TSV

hofft nun auf ein Heimspiel, denn "einen Wunschgegner gibt es nicht" so TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton nach dem Spiel. Die Auslosung findet

am Samstag, 17.12. im Rahmen der Bundesliga-Partie SG Flensburg-Handewitt gegen die

Rhein-Neckar Löwen (Anwurf 15 Uhr) statt. Im Lostopf werden, neben den bekannten Konkurrenten

aus der Bundesliga, auch Zweitligist TV Neuhausen und der aktuelle Tabellenführer aus der 3. Liga Ost, EHV Aue,

vertreten sein.

Tore TSV:Olsen (9/3), Jurdžs (7), Johannsen (5), Jónsson (4/1), Repke (3), Hinz, Svavarsson (beide 2), Clößner, Hallgrímsson (beide 1)

Tore TSG:Hauk (5), Backovic, Becker, Bühler (alle 4), Schwenzer (3), Claussen, Kossler (beide 2), Veta (1)

 

Die weiteren Begegnungen

des DHB-Pokal Achtelfinales im Überblick:

 

 

 

TV Bittenfeld

-

EHV Aue

27:29 (10:15)

 

 

SG Leutershausen

-

TuS N.-Lübbecke

26:33 (13:16)

 

 

HSG Nordhorn-Lingen

-

VfL Gummersbach

25:28 (14:15)

 

 

Füchse Berlin

-

THW Kiel

28:39

(14:17)

 

 

VfL Bad Schwartau

-

SG Flensburg-Handewitt

22:35 (08:16)

 

 

TV Neuhausen/Erms

-

Frisch Auf! Göppingen

32:30 (n. V.)

 

 

Rhein-Neckar Löwen

-

HSV Hamburg

32:33

(n. V.)

 

 

 

 

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