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TSV im DHB-Pokal Achtelfinale gegen TSG Lu.-Friesenheim

Das

Ziel der TSV heißt Viertelfinale

Die TSV Hannover-Burgdorf ist auch im Pokal des Deutschen

Handballbundes (DHB-Pokal) noch im Wettbewerb. Am heutigen Mittwoch geht

die Reise zur TSG Friesenheim. Mittags bricht der TSV-Tross mit der Bahn in

Richtung Süden auf und will heute Abend ab 20:15 Uhr einen Erfolg beim

Zweitligisten verbuchen.

Der DHB-Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, aber in Friesenheim will TSV-Trainer Christopher

Nordmeyer nur seine Gesetze gelten lassen. Und die besagen, dass seine

Mannschaft einen Sieg in diesem Achtelfinale erreicht und damit ins

Viertelfinale vorstoßen kann. Die TSV will nicht nur dieses

Zwischenziel erreichen, sondern auch in das Final-Four gelangen, das im Mai nächsten Jahres

in der O²-World in Hamburg stattfindet. Ein lohnendes Ziel, das sich

jeder Verein gern auf die Erfolgsliste setzen möchte.

Die vierte Viertelfinalteilnahme in der Geschichte des

Vereins steht aber erst einmal im Fokus der Mannschaft und dazu muss ein Erfolg

gegen den Konkurrenten TSG Friesenheim gelingen. In der Friedrich-Ebert Halle

in Ludwigshafen hat TSV-Coach Nordmeyer noch eine Rechnung offen, denn im

Aufstiegsspiel im Mai 2009 musste er sich in Friesenheim mit einer deutlichen

Niederlage mit sieben Toren Differenz abfinden. Der Aufstieg in die 1.

Bundesliga schien nicht mehr zu schaffen zu sein, aber im Rückspiel drehte die

TSV den Spieß um und schaffte doch noch den Aufstieg.

Für Nordmeyer ein Grund, sein Team mit allem zu versorgen,

was für einen Erfolg ausreicht. Das es aber nicht einfach sein wird gegen den

Zweiligisten, der sich zurzeit nur im Mittelfeld der Tabelle der 2. Liga

befindet und von Verletzungssorgen geplagt ist, zeigt nicht nur die Niederlage

im Aufstiegsspiel. In der vergangenen Saison, als die TSG ein Jahr in der

Eliteliga verbrachte, gab es in Ludwigshafen eine 26:29-Niederlage. Auch in

Hannover taten sich die TSVer schwer und konnten nur knapp mit 31:29-Toren

gewinnen.

Mit Kevin Klier haben die Friesenheimer einen ganz starken

Torwart in ihrem Team und Trainer Thomas König wird sich eine

geeignete Taktik gegen Hannover ausdenken. Er wird auf die Langzeitverletzten

Benjamin Matschke und Andrej Kogut verzichten müssen. Allerdings lichtete sich

Anfang Dezember die Verletztenliste der Eulen etwas. Mit Mindaugas Vegas und

Ognjen Backovic stehen König zwei Spieler am heutigen Tag voraussichtlich

wieder zur Verfügung.

Die TSV wird auf eine hoch motivierte Mannschaft treffen,

die besonders in eigener Halle für Schlagzeilen sorgen kann und auch schon

einen Erstligisten aus dem Wettbewerb warf. Gegen den Bergischen HC sicherte

sich die TSG in der 3. Pokalrunde mit 33:27-Toren den Einzug in das

Achtelfinale. In den beiden Runden zuvor gab es zwei sichere Auswärtssiege bei

LHV Hoyerswerda (32:23) und bei TuS Fürstenfeldbruck (42:36). Die TSV konnte

sich für das Achtelfinale mit einem 36:29-Sieg bei HC Empor Rostock und einem

35:20-Erfolg beim Dessau-Roßlauer HV qualifizieren.

Der Einzug ins Viertelfinale wird kein Spaziergang für den

Erstligisten. Unter normalen Umständen und bei einer engagierten und

couragierten Vorstellung der TSV sollte jedoch ein Sieg in Ludwigshafen gelingen und die TSV könnte sich ausreichend Optimismus und Selbstvertrauen für die folgenden Aufgaben erarbeiten. Die nächsten Spiele

in der Punktrunde beim VfL Gummersbach (17.12.) und gegen die SG

Flensburg-Handewitt (21.12) werden nicht einfacher. Der Einzug ins

Viertelfinale und damit die Chance auf die Final-Four-Teilnahme stehen zunächst

allerdings im Vordergrund.

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