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Stressiges Wochenende

Mindestens zwei, möglicherweise sogar drei Spiele muss der Perspektivkader am kommenden Wochenende bestreiten. Während am Freitag das Duell mit dem VfL Potsdam in der Nordstaffel der 3. Bundesliga den Anfang macht, steht tags darauf das Final Four im HVN Pokal im Blickpunkt.

Für Trainer Sven Lakenmacher liegt der Fokus zunächst natürlich ganz klar auf dem Ligaspiel. Nach vier Niederlagen hintereinander ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Punkte zusammengeschrumpft. „Wir brauchen noch ein paar Zähler damit es nicht wieder eng wird“, sagt der Coach. Um die neue Saison sicher planen zu können, sollte seine Mannschaft am besten schon am Freitag mit dem Punktesammeln anfangen.

Ab 20.30 Uhr ist der Tabellensiebte aus Potsdam zu Gast in der heimischen Gudrun-Pausewang-Halle. Das Hinspiel verlor die Lakenmacher-Riege beim 29:30 denkbar knapp. „Das war eines von mehreren Spielen, indem wir zum Ende hin die Punkte unglücklich aus der Hand gegeben haben“, denkt er ungern zurück. Dass die Aufgabe jetzt nicht einfach wird, ist ihm bewusst: Der VfL schaffte bei zwölf Auswärtsbegegnungen immerhin vier Siege und drei Unentschieden.

Dennoch ist der Trainer optimistisch: „Wir spielen in eigener Halle und dort wollen wir punkten.“ Nach langen Verletzungs- und Krankheitspausen haben Frederic Repke und Jonathan Semisch wieder zurück in den Kader gefunden. Mit zunehmender Spielpraxis werden beide schnell wieder sehr wertvoll für das Team sein. 

Bereits am Sonnabend geht es dann für die Youngster weiter. Es steht das Final Four des niedersächsischen Handballpokalwettbewerbs an. Im ersten Halbfinale trifft der Perspektivkader auf Gastgeber MTV Müden/Örtze. Der Landesligist steht nach 17 Siegen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und strebt dem Verbandsligaaufstieg entgegen. Herausragender Torjäger des MTV ist übrigens Steffen Müller, der in der vergangenen Saison noch beim Perspektivkader unter Vertrag stand und noch immer gute Kontakte zu den ehemaligen Mitspielern pflegt: „Ich freue mich riesig auf das Duell “, sagt.

Für das Pokalwochenende wurden bislang mehr als 500 Eintrittskarten verkauft. „Ein paar Tickets gibt es noch“, hofft Müller auf die ausverkaufte Sporthalle Oertzetal in Hermannsburg. Im zweiten Halbfinale stehen sich ab 17 Uhr der Wilhelmshavener HV (Tabellendritter in der 3.Liga West) und der Elsflether TB (Tabellenzehnter der Oberliga Nordsee) gegenüber.

Die beiden siegreichen Mannschaften bestreiten am gleichen Tag ab 19.30 Uhr das Finale. Es könnte für den Perspektivkader der dritte Auftritt innerhalb von nur 24 Stunden sein.

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