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„Sind mit vollem Elan aus der Kabine gekommen“

Die TSV Hannover-Burgdorf hat den ersten Heimsieg in 2016 geschafft. Gegen den ThSV Eisenach behielten DIE RECKEN vor 3.850 Zuschauern in der Swiss Life Hall am Ende deutlich die Oberhand. „Wir hatten Respekt vor der heutigen Aufgabe“, erklärte Geschäftsführer Benjamin Chatton nach dem Spiel. Bis zur Pause war es ein Duell auf Augenhöhe, ehe sich DIE RECKEN nach der Halbzeit schnell auf die Siegerstraße brachten.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick:

Jens Bürkle: „Wir sind insgesamt natürlich sehr zufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir ein bisschen Glück einen starken Malte Semisch im Tor gehabt, der bis zur Pause schon zehn Bälle abwehrt. Aus der Pause sind wir mit vollem Elan gekommen und dann sofort weggezogen. In den Minuten haben wir wie aus einem Guss gespielt. Am Ende haben wir viel durchgewechselt, so dass jeder Spieler auch auf seine Anteile gekommen ist. Ich bin mit der zweiten Halbzeit komischerweise unzufriedener, weil wir einfach noch höher hätten gewinnen können.“

Benjamin Chatton: „Wir haben heute einen verdienten Sieg gesehen. Ich freue mich auch, dass wir das Spiel hinten raus doch deutlicher gestalten konnten. Wir hatten Respekt vor der heutigen Aufgabe, gerade weil wir uns in den letzten Wochen gegen vermeintlich schwächere Gegner sehr schwer getan haben und uns in der Rolle des Underdogs deutlich wohler gefühlt haben. Wenn wir den Blick nach vorne richten, warten auf uns jetzt deutlich anspruchsvollere Aufgaben, wo wir Vollgas geben müssen.“   

Malte Semisch: „Eisenach hat sehr gut angefangen und ist direkt in Führung gegangen. Man merkt bei ihnen den Trainerwechsel, der ihnen gut getan hat. Es ist schön, dass wir so nervenstark sind und uns dann in der zweiten Halbzeit steigern können. Allerdings ist das auch ein sehr gefährliches Spiel. Mit den vier Punkten haben wir uns nach unten abgesichert und können jetzt in der spielfreien Zeit nochmal Kräfte sammeln für den Saisonendspurt.“

Gennadij Chalepo (Trainer ThSV Eisenach): „Das war leider ein verdienter Sieg für Hannover. Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt, so wie wir das Spiel auch begonnen haben. Da hätten wir uns auch höher absetzen können, scheitern aber zu oft am gegnerischen Torhüter. Es muss hier schon zu 100 Prozent alles für uns laufen, wenn wir was mitnehmen wollen. Die zweite Halbzeit ist für uns sehr schwer zu erklären. Wir haben das Spiel innerhalb weniger Minuten abgegeben.“

Daniel Luther (Spieler ThSV Eisenach): „Das Ergebnis spricht eine deutlichere Sprache als es in Wirklichkeit war. Wir haben uns in der ersten Halbzeit super verkauft, aber bereits dort schon zu viele Fehlwürfe gehabt. Nach der Pause haben wir den Faden komplett verloren und das war letztendlich ausschlaggebend für die hohe Niederlage. Unser Problem ist es, ein konstantes Niveau über 60 Minuten abzurufen.“

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