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„Sehr gute Entwicklung genommen“

Der nächste Youngster hat sich für eine Zukunft bei der TSV Hannover-Burgdorf entschieden. Nach Timo Kastening wird auch Hendrik Pollex  weiterhin für DIE RECKEN auflaufen. Der Linkshänder unterzeichnete einen Kontrakt für die kommende Spielzeit und wird neben den Einsätzen für die Bundesligamannschaft auch weiterhin zum Perspektivkader zählen.

„Hendrik hat in den letzten beiden Jahren eine sehr gute Entwicklung genommen. Er wird in unserem zukünftigen Konzept eine gute Rolle spielen und kann sowohl im rechten Rückraum wie auch auf der rechten Außenbahn eine wichtige Alternative sein“, sagt Trainer Christopher Nordmeyer, der froh ist, gleich mehrere Nachwuchstalente in seinem Kader zu haben. „Die jungen Spieler entwickeln sich ständig weiter und sorgen dafür, dass wir dauerhaft eine hohe Qualität im Trainingsbetrieb aufrechterhalten können.“

Für den 20-Jährigen war die Entscheidung ein RECKE zu bleiben denkbar einfach. „Mir gefällt es in Hannover. Ich fühle mich hier sehr wohl und kann mich parallel auch auf mein Studium konzentrieren, so dass die Rahmenbedingungen perfekt sind“, erklärt Pollex. Der Linkshänder ist nicht nur sportlich auf einem guten Weg, sondern baut sich auch abseits des Handballfeldes ein zweites Standbein auf. Pollex studiert im vierten Semester Physik an der Leibnitz Universität in Hannover und hofft, bereits im nächsten Jahr seinen Bachelorabschluss in der Tasche zu haben. „Obwohl Physik auf den ersten Blick nicht viel mit Handball zu tun hat, macht mir das Studium sehr viel Spaß. Mein Vater hat auch Physik studiert, so dass dieses Interesse wohl in der Familie liegt“, erläutert der 20-Jährige die nicht alltägliche Kombination.  

In den letzten beiden Jahren hat Hendrik Pollex wichtige Schritte in seiner Entwicklung gemacht und mehrere Highlights erlebt. Neben seinem starken Einstand gegen den HSV Handball im September 2012 zählen die sieben Treffer im EHF Cup Rückspiel gegen die Kadetten Schaffhausen zu den schönsten Erlebnissen des Linkshänders. „Europa erleben zu dürfen war eine einmalige Sache. Ich hoffe, dass wir diese Chance noch einmal bekommen werden“, wünscht sich Pollex eine Wiederholung der Reise quer durch Europa.

Besonders hilfreich bei der persönlichen Weiterentwicklung ist das tägliche Training mit den Profis. „Die Einheiten sind immer sehr intensiv und man kann als junger Spieler sehr viel lernen. Ich versuche, mir möglichst viel von den erfahrenen Akteuren abzuschauen und so besser zu werden“, sagt Pollex, der sich am liebsten in der Rolle des Allrounders sieht. „Es ist eine Stärke von mir, dass ich sowohl die rechte Rückraumposition als auch die Rechtsaußenposition spielen kann und in der Abwehr flexibel einsetzbar bin. Diese Qualität will ich im kommenden Jahr weiter verbessern“, gibt Hendrik Pollex die Marschroute für die persönliche Zukunft vor.

Neben den Trainingseinheiten wird der 20-Jährige zusätzliche Spielpraxis im Perspektivkader erreichen. „Die regelmäßigen Spiele sind sehr wichtig, da das Niveau in der 3. Liga in den letzten Jahren deutlich stärker geworden ist. Der Sprung in den Bundesligabereich wird für junge Spieler dadurch leichter“, erklärt Pollex.

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