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Schwitzen für die Weiterentwicklung

Martin Ziemer bereitete sich in den USA auf die neue Saison vor!

TSV-Neuzugang Martin Ziemer hat die Sommerpause zwar bei heißen 40 Grad verbracht, einen Sommerurlaub hatte der deutsche Nationaltorhüter aber nicht. Nach den Qualifikationsspielen mit der deutschen Nationalmannschaft flog Ziemer direkt nach Phoenix, um sich im Trainingscamp Athletes Performance von Mark Verstegen intensiv auf die kommende Spielzeit und die bevorstehenden Aufgaben bei der TSV Hannover-Burgdorf vorzubereiten. „Ich hatte in der letzten Saison mehrere kleinere Verletzungen und wollte das dreiwöchige Trainingslager dazu nutzen, um mich in den Bereichen Athletik, Beweglichkeit, Kraft und Stabilität weiter zu verbessern“, erklärt der 29-jährige die Präventivmaßnahme.

Ziemer bestritt die Reise über den „großen Teich“ gemeinsam mit  Nationalmannschaftskollege Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Mario Vuglac (HBW Balingen-Weilstetten) und Christian Dissinger (Kadetten Schaffhausen). Die Organisation im Vorfeld übernahm Marc Rapparlieré, der der  Spielerberater von Dissinger, Grotzki und Vuglac ist. „Es war super, dass ich mich an das Projekt völlig unkompliziert dranhängen konnte und bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben“, berichtet der TSV-Torhüter von drei intensiven aber auch spannenden Wochen.

Nach der Ankunft im Grand Canyon State standen für Ziemer, der sich stets auf dem Laufenden über neue und alternative Trainingsmethoden hält, die sogenannten „Pretests“ an. Dabei wurde unter anderem der Ist-Zustand der körperlichen Fitness ermittelt. Nach weiterführenden Gesprächen über Ziele und Motivationen wurde dann ein speziell auf den Nationalspieler abgestimmter Trainings- und Ernährungsplan entwickelt. „Ich habe in den drei Wochen sehr viele neue Ansätze kennengelernt und auch viel über meinen Körper erfahren“, erklärt Ziemer den ganzheitlichen Trainingsansatz von Athletes Performance.

Außer einem Regenerationstag pro Woche standen für Ziemer und Co. täglich zwei rund 90-minütige Trainingseinheiten auf dem Programm. Nach dem Frühstück um 7.00 Uhr morgens begann die erste Einheit bereits 8.00 Uhr. Nach der Mittagspause wurde dann das zweite Training absolviert. Zum Abschluss des Fitnesstages musste der TSV-Keeper noch im konditionellen Bereich schuften. „In den Abendstunden sind wir dann ab und zu noch kurz in die City gegangen, aber in der Regel waren wir sehr kaputt und daher auch zeitig im Bett“, verrät der 29-jährige, der sich im Hotel ein Doppelzimmer mit Patrick Groetzki teilte.

Für die Trainingseinheiten wurde der Gruppe um Martin Ziemer mit John Barlow ein erst 21-jähriger Fitnesscoach zur Seite gestellt. „John war trotz seiner erst 21 Jahre ein sehr guter Trainer und auch wichtiger Ansprechpartner. Er ist auf jeden einzelnen von uns individuell perfekt eingegangen und hat uns auch für die Zeit nach dem Trainingscamp Übungspläne erstellt. Zudem können wir ihn bei Fragen oder Problemen stets kontaktieren.“ Ziemer will auch zukünftig, in Absprache mit TSV-Trainer Christopher Nordmeyer,  neu gelernte Elemente in sein tägliches Training einbauen und auf eine bewusste und ausgewogene Ernährung achten. Zudem plant der 29-jährige auch zukünftig das Trainingscamp von Athletes Performance zu besuchen. „Gerne sogar vier bis fünf Wochen“, so der Keeper.

Trotz der zahlreichen Übungseinheiten nutzte Martin Ziemer die Freizeit für einige Ausflüge. So wurde beispielsweise der Grand Canyon per Hubschrauber erkundet. „Den Independence Day haben wir ebenfalls mit den Amerikaner verbracht und dabei sehr nette Menschen kennengelernt“, beschreibt Ziemer, ohne zu vergessen darauf hinzuweisen, „dass das Training und die Verbesserung der körperlichen Gesamtfitness ganz klar im Vordergrund standen.“

Auch wenn der Sommer sich in Deutschland bislang noch nicht gezeigt hat - Martin Ziemer dürfte während der Vorbereitungswochen bei der TSV Hannover-Burgdorf selbst bei tropischen Temperaturen nur schwer ins Schwitzen kommen.

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