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Remis ausgeschlossen

„Das Final Four ist ein Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten“, kommt Jan Fiete Buschmann ein wenig ins Schwärmen, wenn er an das finale Wochenende im Kampf um den DHB-Pokal denkt. Hochmotiviert werden DIE RECKEN am Mittwochabend dem HSV Handball entgegentreten, um den Einzug in die dritte Runde perfekt zu machen. Passend zur Prime-Time um 20:15 Uhr laufen die Mannschaften unter der Leitung des international erfahrenen Schiedsrichtergespanns Robert Schulze und Tobias Tönnies in der RECKEN-Festung auf.

Eigene Regeln 

Der Traum, unter die besten vier Pokal-Teams zu kommen, treibt jede Mannschaft in den K.O.-Spielen zu Höchstleistungen an – mit teilweise überraschenden Endergebnissen. „Es gibt die bekannte Floskel, dass im Pokal alles möglich ist. Pauschalisieren möchte ich das nicht, dennoch bewahrheitet es sich ab und an. Wer auf den Punkt genau Höchstleistung bringt, kommt in die nächste Runde“, betont Nationalspieler Sven-Sören Christophersen die eigenen Regeln des DHB-Pokals. Wenn am Mittwochabend die Hamburger zu Gast in der Swiss Life Hall sein werden, wird solch eine Überraschung jedoch ausbleiben, denn einen klaren Favoriten gibt es zwischen den derzeitigen Tabellennachbarn nicht.

Sichere Entscheidung mit Abpfiff

Ein Indiz für die ausgeglichene Stärke beider Teams, liefern die vergangenen vier Begegnungen. Drei davon endeten jeweils mit einer Punkteteilung. Ein Unentschieden kann für das morgige Pokal-Duell jedoch ausgeschlossen werden. Dass es dennoch zu einer knappen Entscheidung kommen kann, weiß auch Rückraumspieler Buschmann: „Das Spiel wird für kein Team ein Selbstläufer werden. Ich glaube, dass am Ende eventuell einzelne Entscheidungen oder Spieler über ein Weiterkommen oder Ausscheiden entscheiden werden.“

Damit am Ende mindestens ein Tor mehr auf Seiten der RECKEN zu Buche steht, werden die Schützlinge von Christopher Nordmeyer gegen die Hanseaten alles in die Waagschale werfen. Die Tatsache, dass es sich morgen um ein Pokal-Spiel handelt, differenziert sich für Buschmann mit Blick auf die eigene Motivation auf dem Feld, nicht: „Egal ob Liga oder Pokal. Wir gehen in jedes Spiel um zu gewinnen.“

Hamburg wieder in der Spur

Gegen den HSV wird morgen Abend jeder einzelne RECKE auf der Platte gefragt sein. Die Devisen für das morgige Spiel lauten Einhundertprozent zu geben und bis zur 60. Minute auf die Zähne zu beißen, um die Gäste aus der Pokalrunde zu werfen. „Die Hamburger stellen eine sehr solide Abwehr, die in Kombination mit ihrem Torhüter Johannes Bitter sehr schwer zu überwinden ist. In der Offensive besitzen sie eine starke Durchschlagskraft. Den holprigen Start der Hamburger war wohl noch der Situation aus den Ereignissen aus der vorherigen Saison geschuldet. Mittlerweile hat sich die Mannschaft wieder gefangen und wird sich entsprechend stark präsentierten“, schätzt Grah den kommenden Gegner als sehr ernstzunehmend ein.

Ein besonderes Augenmerk wird unter anderem Buschmanns Gegenspielern, Pascal Hens und Kentin Mahé gelten, die mit ihrer individuellen Stärke und dem taktischen Element des Kreuzens sicher unter besonderer Beobachtung stehen werden. „Hens ist unglaublich wurfstark und auch mit Mahé werden wir eine Menge Arbeit haben“, blickt der RECKE auf seine morgigen Kontrahenten. 

Kräfte sparen durch gute Abwehrarbeit

Eine Möglichkeit, um dem HSV den Wind aus den Segeln zu nehmen, sieht Buschmann in der eigenen Defensivarbeit. Mittels schneller Tore aus der Abwehr heraus, wollen DIE RECKEN Kräfte sparen und so möglichst viele einfache Tore erzielen. In den letzten Minuten gilt es dann noch einmal alles gegen den punktgleichen HSV zu mobilisieren, um einen weiteren Schritt auf dem Weg in das Final Four zu machen. In einer Sache können sich die Zuschauer sicher sein: ein Unentschieden wird es in diesem Spiel nicht geben!

Tickets für die 2. Runde im DHB-Pokal gegen den HSV Handball sind noch über die Geschäftsstelle (Ticket-Hotline +49 1806 70 77 70 | kartenservice-bitte_löschen-@die-recken.de) sowie an der Abendkasse zu erwerben.

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