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RECKEN müssen sich nach hartem Kampf geschlagen geben

Knappe 27:29 Niederlage gegen SC Magdeburg

DIE RECKEN müssen sich nach einem großen Kampf gegen den SC Magdeburg in eigener Halle mit 27:29 (13:15) geschlagen geben. Die Grün-Roten sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und können den zweiten Tabellenplatz in der LIQUI MOLY HBL verteidigen. Die Niedersachsen halten trotz der Niederlage ihren 14. Platz und haben schon am Samstag bei FRISCH AUF! Göppingen die Chance, weitere Plätze im Tabellenmittelfeld gutzumachen.

Der Favorit aus Magdeburg kam gut in die Partie. Die Grün-Roten sorgten mit einem 3:0 Lauf in den ersten vier Minuten direkt für ein erstes Ausrufezeichen. Veit Mävers setzte der Durststrecke mit dem ersten Treffer ein Ende. DIE RECKEN berappelten sich schnell und konnten wenig später auf 4:5 durch Ivan Martinovic von der Siebenmeterlinie verkürzen. Jedoch zog der SCM sein Tempospiel konsequent auf und konnte mit Gegenstößen über Lukas Mertens und Timo Hornke wieder auf drei Tore Vorsprung erhöhen. Trainer Carlos Ortega reagierte früh und brachte seinen Youngster Martin Hanne in die Partie. Die Niedersachsen deuteten bereits früh an, dass sie sich in der heutigen Begegnung nicht kampflos geschlagen geben werden und konnten Mitte der ersten Halbzeit mit einem 3:0 Lauf für den Ausgleich sorgen. Das Bild der vorherigen Minuten setzte sich fort: Der SC Magdeburg ging immer wieder mit zwei/drei Toren in Führung – DIE RECKEN blieben weiterhin dran. Zur Pause konnte der SCM auf 13:15 erhöhen und die Partie entwickelte sich zu einem echten Kampf.

DIE RECKEN kamen hellwach aus der Kabine und stellten innerhalb von zwei Minuten den Ausgleich über einen Doppelschlag von Ivan Martinovic her, der von der Siebenmeterlinie eine 100% Quote vorweisen konnte. Beim 17:16 (erneut durch Martinovic) ging die TSV Hannover-Burgdorf im gesamten Spiel erstmalig in Führung. Mitte der zweiten Halbzeit kassierte Kreisläufer Evgeni Pevnov eine Zeitstrafe, die von den Magdeburgern mit einem 4:0 Lauf gnadenlos ausgenutzt wurde. Es war gleichzeitig die höchste Führung des SCM in der gesamten Partie. Doch DIE RECKEN stellten ein weiteres Mal unter Beweis, dass sie in eigener Halle jedem Gegner das Leben schwer machen können und verkürzten zehn Minuten vor Schluss auf ein Tor, glichen wenig später sogar, resultierend aus einer Doppelparade von Domenico Ebner, aus. Selbst eine weitere Unterzahl von Pevnov blieb von den Magdeburgern ungenutzt und fünf Minuten vor dem Ende war die Begegnung ein echter Schlagabtausch. DIE RECKEN gingen in der Abwehr beherzt zur Sache und kämpften auf der Gegenseite um jedes Tor. Belohnt wurden sie dafür mit einer Zeitstrafe für Christoph Steinert, die der Mannschaft die Möglichkeit gab, sich eine komfortable Führung zur erspielen. Jedoch unterliefen den Niedersachsen in der Überzahl technische Fehler, die der SC Magdeburg auf der anderen Seite in zwei eigene Treffer umwandeln konnte. 15 Sekunden vor dem Ende erhöhten die Gäste auf drei Tore Vorsprung und die ereignisreiche Partie war entschieden. Zwar konnten DIE RECKEN mit dem letzten Treffer per Kempa-Anspiel von Fabian Böhm auf Nejc Cehte für das Tor des Tages sorgen, aber der 27:29 Niederlage nicht mehr entscheidend entgegenwirken. Am Ende sicherte sich der Favorit die zwei Punkte und DIE RECKEN gehen nach einem harten Kampf über 60 Minuten leer aus.

"Ich glaube wir haben dem SCM heute über 60 Minuten Paroli geboten. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden, dass die Magdeburger das Spiel gewinnen. Wir hatten in der Crunch-Time die Chance den Führungstreffer zu machen, was wir dann leider verpasst haben. Jedoch können wir sehr viel Positives aus der Partie mitnehmen. Jetzt gilt es schnell zu regenerieren, da wir bereits am Samstag auf Göppingen treffen und den Auswärtsfluch brechen wollen", resultiert Torhüter Domenico Ebner anschließend.

Viel Zeit bleibt der Mannschaft bis zur nächsten Aufgabe in der LIQUI MOLY HBL jedoch nicht. Bereits morgen reisen DIE RECKEN in den Süden Deutschlands, um am Samstag bei FRISCH AUF! Göppingen anzutreten. Weiterhin verzichten muss Trainer Carlos Ortega auf Filip Kuzmanovski und Johan Hansen, die sich immer noch in Quarantäne befinden.

 

DIE RECKEN:

Domenico Ebner, Urban Lesjak, Nejc Cehte (5), Ivan Martinovic (8/7), Veit Mävers (2), Petar Juric, Evgeni Pevnov (1), Alfred Jönsson, Fabian Böhm (4), Jannes Krone (4), Malte Donker, Martin Hanne, Ilija Brozovic, Justus Fischer, Hannes Feise, Vincent Büchner (3)

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