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RECKE für einen Tag

Für viele Amateurhandballer bleibt es ein unerfüllter Wunsch, für Maik Reschke ist ein Traum Wirklichkeit geworden. Der 26-jährige durfte gemeinsam mit den Profihandballer der TSV Hannover-Burgdorf trainieren und machte bei der rund 90-minütigen Einheit eine sehr gute Figur. „ Das Training war richtig klasse. Ich bin sehr von der Schnelligkeit der Profis beeindruckt und es war interessant einmal zu sehen, wir Spielzüge in der stärksten Liga der Welt trainiert werden“, stellte Reschke fest.

Möglich wurde das einmalige Erlebnis für den 26-jährigen durch die gemeinsame Aktion der RECKEN und der Neuen Presse. Bei den zahlreichen Bewerbungen fiel die Wahl am Ende auf den 1,84m großen Rückraumspieler, der im alltäglichen Leben für den Bezirksligisten BSV 1928 Klostermannsfeld aufläuft. Selbst nach der Nachricht der RECKEN, dass er das Training gewonnen hatte, konnte Reschke sein Glück kaum fassen. „So richtig realisiert habe ich das erst, als ich das RECKEN-Trainingsdress angezogen habe“, erklärt der 26-jährige.

Nach dem gemeinsamen Aufwärmen, durfte Reschke sein Talent zunächst beim allseits beliebten Aufwärmspiel Fußball unter Beweis stellen. Nach dem Einwerfen der Torhüter, durfte der Rückraumspieler dann auch im Kleingruppentraining und bei der Mannschaftstaktik aktiv mitwirken. Dabei konnte Reschke einiges für die Zukunft mitnehmen. „Ein paar Spielzüge werde ich auch in meine Mannschaft einbringen, die sind richtig gut“, staunte der 26-jährige nicht schlecht.

Neben den neuen Mannschaftskollegen für eine Trainingseinheit, musste Reschke sich auch erst an die Benutzung des Baumharzes gewöhnen, denn das ist in der Bezirksliga nicht erlaubt. Dieser Eingewöhnungsprozess ging allerdings ebenfalls recht schnell von statten, was auch RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer konstatierte. „Maik hat einen sehr guten Job gemacht. Die Geschwindigkeit in den Aktionen unterscheidet sich zwar deutlich, aber er konnte die gestellten Aufgaben sehr schnell umsetzen und hat Tipps dankbar angenommen. Ich hoffe, dass ihm die Einheit sehr viel Spaß gemacht hat“, so Nordmeyer.

Lob für den Neuling gab es auch von den Mitspielern. „ Das war sicher eine große Umstellung für ihn. Dafür, dass er kaum mit Harz spielt, hat er sich  recht schnell eingefunden. Das ist sicher nicht so einfach, auf diesem Niveau einen flüssigen Spielverlauf hinzubekommen. Ich denke, dass es für ihn eine unvergessliche und gute Erfahrung war“, stellte Sven-Sören Christophersen anerkennend fest.

Für Reschke war hingegen nach der Einheit klar, dass er zukünftig öfter bei den RECKEN-Heimspielen vorbeischauen wird, da er seinen Wohnort im Oktober in die niedersächsische Landeshauptstadt verlagern wird. Dann wird der 26-jährige in der RECKEN-Festung mitfiebern und auch bestimmt den einen oder anderen Spielzug aus der Trainingseinheit wiederkennen.

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