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Punkteteilung gegen Göppingen

Mit einem 29:29- Unentschieden gegen die Schwaben aus Göppingen beenden DIE RECKEN ihre vor 14 Tagen eingeläuteten „Spätzlewochen“. Fünf aus sechs möglichen Punkten sicherten sie die Niedersachsen aus den vergangenen Partien. Das heutige Remis beschert den Schützlingen um Trainer Christopher Nordmeyer eine Punkte-Bilanz von 10:10. Zehn Treffer steuerte der Flügelflitzer Lars Lehnhoff für DIE RECKEN bei und war damit auch bester Schütze auf dem Feld. „Das war heute ein Spiel, für das man in die Halle kommt. Ich freue mich über diesen Punkt“, zeigte sich auch Geschäftsführer Benjamin Chatton zufrieden mit dem Spielverlauf.

Gelungener Spiel-Auftakt

Gegen die Süddeutschen konnte der RECKEN-Schwabe Kai Häfner gleich in der ersten Minute einen Erfolg feiern und netzte ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Rückraum ein. DIE RECKEN zeigten eine furiose Anfangsphase, in der sowohl hinten als auch vorne eine Einheit auf dem Feld stand. Bereits nach fünf Minuten, beim Stand von 4:0 für die Hausherren, sah sich Göppingens Trainer Magnus Andersson gezwungen, die grüne Karte auf den Tisch zu legen. Die Ansprache zeigte zeigte kurz darauf ihre Wirkung, denn mit einem 3:0-Lauf verkürzten die Göppinger den Spielverlauf (7. 3:4).

Für DIE RECKEN ging es über Kapitän Torge Johannsen weiter, der nach perfektem Anspiel von Häfner per „Kempa“ Göppingens Torhüter Nikola Marinovic überlistete und das 7:5 für seine Farben erzielte (11.) In den Folgeminuten zeigten nun die Gäste mehrmals ihr handballerisches Können und fanden immer besser in die Partie. Beide Teams suchten fortan zunehmend ihre Chancen im Aufbauspiel, was in dieser Spielphase besonders die Schwaben für sich nutzen konnten. Der erste Führungstreffer für die Göppinger fiel in Minute 16 durch Felix Lobedank (9:8).

Ausgeglichene Partie

Beide Kontrahenten lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem zunächst kein Team deutlicher davonziehen konnte, sondern die Führung stetig wechselte. Mit zwei Toren in Folge war Abwehrchef Csaba Szücs maßgeblich an dem ausgeglichenen Spielverlauf beteiligt, der den zweiten Wurf fünf Minuten vor Ende des ersten Durchgangs zur 14:13-Führung im Gäste-Tor einnetzte. Mit Halbzeitpfiff erspielten sich DIE RECKEN dank einer starken Abwehrleistung und einem schnellem Angriffsspiel eine Drei-Tore-Führung (18:15).

Der Auftakt in den zweiten Akt war erneut nach dem Geschmack der RECKEN-Anhänger, da Niedersachsens Torhüter Martin Ziemer mit einer Parade glänzen konnte. Sukzessive näherten sich jedoch die Göppinger bis zur 42. Spielminute den RECKEN an. In der Abwehr hatten die Niedersachsen mit den stark aufspielenden Göppingern nun ihre Probleme, die jeden Fehler in der Defensive auf der Gegenseite bestraften. In der 44. Minute erzielten die Süddeutschen in Persona Marcel Schiller die erste Zwei-Tore–Führung im Spiel für die Gäste (21:19).

Spannung bis zur letzten Sekunde

Die Zuschauer in der RECKEN-Festung konnten sich nun auf einen kämpferischen Auftritt ihrer Mannschaft freuen, die mit einem vorzeitigen Vier-Tore-Rückstand mit Vollgas in die verbliebenen zehn Minuten gingen und noch einmal die letzten Kräfte bündelten. Mit einem Tor aus der ersten Welle durch Lars Lehnhoff begann die erfolgreiche Aufholjagd der RECKEN, die mit den Folgetreffern durch Häfner und Olafur Gudmundsson die Bundesligapartie 45 Sekunden vor Schluss noch einmal völlig offen gestalteten (29:29). In den letzten Sekunden wurde es dann noch einmal hektisch auf dem Parkett, als Zarko Sesum aufgrund einer unfairen Aktion für zwei Minuten auf die Bank zitiert wurde. Den anschließende Freiwurf konnte Sven-Sören Christophersen nicht mehr in den Maschen von Marinovic versenken, so dass sich beide Teams am Ende mit einem Unentschieden am neunten Spieltag in der stärksten Liga der Welt trennten. 

Statistik 

DIE RECKEN

Ziemer, Weber, Johannsen (2), Andreu (2), Buschmann, Hykkerud (1), Lehnhoff (10/3), Häfner (5), Szücs (2), Sevaljevic (2), Gudmundsson (2), Dräger, Christophersen (2), Kastening (1)

Frisch Auf! Göppingen

Prost, Marinovic, Kraus (3), Kneule, Oprea, Schöne, Späth (2), Nyokas (5), Beljanski (3), Lobedank (3), Pevnov, Sesum (5), Schiller (5/3), Halén (3)

Schiedsrichter: Brauer/Holm

Siebenmeter: 3/3 – 3/3

Zeitstrafen: 4 – 6

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