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Personalnot im Abstiegskampf

TSV Hannover-Burgdorf reist zum Auswärtsspiel nachHüttenberg

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte tritt die TSVHannover-Burgdorf beim TV 05/07 Hüttenberg an. Nach dem Unentschieden aus demHinspiel, wollen die Niedersachsen nun im Hüttenberger Sportzentrum einen Siegeinfahren, um sich somit wieder etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.Nach dem beachtlichen 28:28 der Hüttenberger gegen den VfLGummersbach am vergangenen Spieltag, erwartet die TSV jedoch eine schwere Aufgabe.Während die Hannoveraner noch genügend Möglichkeiten hat den Klassenerhalt zuschaffen, wird es für die Gastgeber die voraussichtlich wohl letzte Chance sein,sich den Verbleib in der TOYOTA Handball-Bundesliga zu sichern.

Nach vier sieglosen Spielen in Folge wird die TSVHannover-Burgdorf alles daran setzen, diese Serie zu beenden. „Wir müssen unsanstrengen die notwendigen Punkte zu holen“, sagte TSV-Trainer ChristopherNordmeyer bei der Pressekonferenz und ergänzte: „Hüttenberg ist im Momentwirklich stark, sie haben zu Hause nicht nur gegen Gummersbach, sondern auchgegen den HSV gepunktet. Deshalb erwartet uns ein sehr schweres Spiel“. Die Stärke des Teams um Trainer Jan Gorr sieht Nordmeyer inihrer Unbefangenheit. „Sie haben nichts zu verlieren und haben es geschafft,sich in dem bisherigen Saisonverlauf an die Liga anzupassen“. Weiterhin warnteNordmeyer vor der Schlussoffensive des Gegners. „Gerade gegen Ende des Spielskommen sie aus einer starken Abwehr öfters zu freien Würfen durch Gegenstöße“.

Die Personalsituation bei der TSV Hannover-Burgdorf ist vordiesem wichtigen Spiel mehr als angespannt. Neben Aivis Jurdžs (Knie) und Jan-FieteBuschmann (Mittelhandbruch) fehlt voraussichtlich auch weiterhin Mario Clößner.Hinter dem Einsatz von Hannes Jón Jónsson (umgeknickt), Ásgeir Örn Hallgrímsson (Kapselverletzung)und Torge Johannsen (Muskelverletzung) steht ebenfalls ein Fragezeichen. EinzigFlügelspieler Lars Lehnhoff konnte sich wieder zurückmelden und kann diemorgige Partie bestreiten. „Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, mit welchemTeam wir am Samstag auflaufen können“, beschrieb Nordmeyer die mehr alsunglückliche Lage. „Das sind keine guten Voraussetzungen für ein so wichtigesSpiel“. Wer letztendlich mit in die Partie eingreifen kann, entscheidet sich amheutigen Freitagabend nach dem Abschlusstraining.

In jedem Fall aber wird das TSV-Team versuchen, alle nochvorhandenen Kräfte zu mobilisieren, um die Premierenreise nach Süd-Hessenerfolgreich zu gestalten.

 

 

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