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Nordmeyer kickt für den guten Zweck

Am vergangenen Sonntag war Christopher Nordmeyer, Trainer der TSV Hannover-Burgdorf, nicht wie gewohnt in der Handball-Halle zu finden, sondern bewies im Rudolf-Kalweit-Stadion seine Qualitäten auf dem Fußballplatz.

Teresa Enke, Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, hatte zusammen mit den N-Joy-Moderatoren Andreas Kuhlage und Jens Hardeland zum großen Benefizspiel eingeladen. Neben RECKEN-Coach Nordmeyer kamen zahlreiche Prominente aus der Sport,- Musik- und Unterhaltungsbranche, um Geld für die Stiftung und die Opfer der jüngsten Flutkatastrophe in Deutschland zu sammeln. Die 96-Urgesteine Carsten Linke, Altin Lala und Steven Cherundolo wollten dabei genauso mithelfen wie die Musikgruppe „Revolverheld“, Frank Busemann oder Nicolas Kiefer.

5.560 Zuschauer strömten in das Stadion von Fußball-Landesligist Arminia Hannover und bekamen spannenden Fußball geboten. Christopher Nordmeyer, der für das Team „Kuhlage“antrat, musste sich nach einem abwechslungsreichen Spiel erst im Elfmeterschießen der Mannschaft von Jens Hardeland mit 5:7 geschlagen geben.

Doch das Ergebnis stand an diesem Tag nicht im Vordergrund – viel mehr ging es um Spaß, Unterhaltung und natürlich um die gute Sache. Für das passende Rahmenprogramm sorgten die Bands „Tonbandgerät“ und „Iggy & The German Kids“, die mit guter Live-Musik die Stimmung ankurbelten.

Insgesamt 20.000 Euro konnten am Ende des Tages eingenommen werden, wovon zu gleichen Teilen die Flutopfer und die Robert-Enke-Stiftung unterstützt werden. Die Stiftung wurde nach dem Selbstmord des ehemaligen 96-Torhüters Robert Enke im Jahre 2009 gegründet, um bei der Aufklärung, Erforschung und Behandlung von Depressionen, die Krankheit an der Enke litt, mitzuwirken.

Für alle Beteiligten war es aufgrund der tollen Stimmung, des unterhaltsamen Spiels und der hohen Spenden ein gelungener Tag. Und auch für Christopher Nordmeyer hat sich das Spiel gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. So konnte er nicht nur dabei helfen, Geld für den guten Zweck zu sammeln, sondern zugleich auch beweisen, dass er nicht nur in der Handball-Halle über sportliches Talent verfügt. Bei dem Benefizspiel unterstrich er mit einem Tor für das Team „Kuhlage“ eindrucksvoll, dass er auch mit dem Fußball umgehen kann.

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