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Niederlage im Nordderby

Die TSV Hannover-Burgdorf hat kurz vor Weihnachten eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den HSV Handball unterlagen die Schützlinge von Trainer Christopher Nordmeyer am Ende mit 30:36 (12:17).

„Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben nicht kompakt verteidigt“, lagen für Nordmeyer die Gründe für die Niederlage vor allem in der Abwehrleistung der RECKEN. In der Tat wirkten die Spieler des HSV Handball frischer und spritziger, was auch daran lag, dass sie unter der Woche kein Pokalspiel zu bestreiten hatten.

Nur in den ersten 20 Spielminuten zeigten sich DIE RECKEN ebenbürtig und lagen sogar mit 9:8 in Führung. Allerdings konnte man schon dort erkennen, dass das schnelle Umschaltspiel von Abwehr zu Angriff an diesem Tag nicht wie gewohnt klappen sollte. „Wir haben es nicht geschafft, in der Abwehr die entscheidenden HSV-Angreifer zu attackieren. Hens, Mahé und Lindberg konnten viel zu leichte Tore erzielen“, monierte Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen, der mit acht Treffern am Ende bester Schütze seines Teams war.

In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit fiel bereits die Entscheidung zu Gunsten der Gäste aus der Hansestadt. Aus dem 9:8 Vorsprung wurde ein 12:17 Rückstand, der die Moral der RECKEN entscheidend brechen sollte. Matin Ziemer, Lars Lehnhoff und Co. hatten zwar schon des Öfteren bewiesen, dass sie Rückstände vor heimischer Kulisse noch drehen können, an diesem Tag mangelte es aber an den entscheidenden Kraftreserven.

Näher als auf drei Treffer konnten DIE RECKEN den Rückstand in Halbzeit zwei nicht verkürzen und mussten damit am Ende in eine verdiente Niederlage einwilligen. „Wir haben jetzt vor der Winterpause noch in zwei Spielen die Möglichkeit unser Punktekonto auszugleichen – das muss unser Ziel sein“, gibt Sven-Sören Christophersen die Vorgabe für die letzten beiden Aufgaben gegen Bietigheim und Friesenheim aus.

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