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Nach Kiel kommt Flensburg

RECKEN empfangen die SG Flensburg-Handewitt

Nachdem sich DIE RECKEN am vergangenen Sonntag mit 31:24 (13:11) beim THW Kiel geschlagen geben mussten, steht bereits morgen um 20.30 Uhr die nächste Herausforderung in der LIQUI MOLY HBL an. Die SG Flensburg-Handewitt ist zu Gast in der Landeshauptstadt und will die nächsten zwei Punkte im Titelrennen um die deutsche Meisterschaft einfahren. Die Gäste mussten im bisherigen Saisonverlauf mit großen Verletzungssorgen kämpfen, sodass das Team von Trainer Maik Machulla bereits einige Punkte liegen ließ.

Der Start in die Spielzeit 21/22 deutete schon früh an, dass in diesem Jahr vieles anders ist. Während der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt bereits frühzeitig das Nachsehen auf die ersten beiden Plätze hatten, gibt es mit dem SC Magdeburg und den Füchsen Berlin ganz neue Anwärter auf die Meisterschaft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigte sich die SG zuletzt jedoch wieder gefestigter. Ausschlaggebend dafür ist auch, dass die Verletztenliste immer kleiner und der Kader dazu mit Nachverpflichtungen ausgebessert wurde. In der vergangenen Woche setzte die Mannschaft um Spielmacher Jim Gottfridsson mit dem Heimsieg gegen die Füchse Berlin ein Ausrufezeichen, das mit dem darauffolgenden Auswärtssieg bei den Rhein-Neckar Löwen untermauert werden konnte. Aktuell stehen die Norddeutschen mit 14:6 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und befinden sich nun endgültig wieder voll auf Kurs.

Von den Verletzungssorgen könnten DIE RECKEN ebenfalls ein Lied singen. Mit Evgeni Pevnov, Domenico Ebner und Jonathan Edvardsson fehlen der Mannschaft von Trainer Christian Prokop bereits seit mehreren Wochen gleich drei wichtige Akteure. Allerdings befinden sich alle drei auf einem guten Weg und der Letztere steht bereits morgen vor seinem Comeback. Die Niedersachsen stehen momentan mit 6:14 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und sind bisher noch nicht so richtig in der Saison angekommen. Auch wenn DIE RECKEN sogar gegen Spitzenteams wie die MT Melsungen oder Füchse Berlin lange mithalten konnten, gingen die Punkte jedoch stets an den Favoriten. Bei der vergangenen Auswärtsniederlage in Kiel konnte man den deutschen Rekordmeister 30 Minuten lang vor eine echte Herausforderung stellen, doch im zweiten Abschnitt nicht mehr entscheidend dagegenhalten. Umso größer ist die Vorfreude auf das morgige Spiel. Gemeinsam mit den eigenen Fans im Rücken wollen Niedersachsens Spitzenhandballer die SG Flensburg-Handewitt ärgern und mit etwas Glück um etwas Zählbares mitspielen.

Schon jetzt können DIE RECKEN einen neuen Zuschauerrekord für diese Spielzeit vermelden. Bisher sind rund 4.200 Tickets verkauft – weitere sind noch immer über den Online-Ticketshop erhältlich. Sei live dabei und unterstütze Niedersachsens Spitzenhandballer bei ihren nächsten Heldentaten in der RECKEN-Festung!

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