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Mocsai im Interview

Tamás Mocsai über

Olympia, die TSV und mehr

Drei Tagenach Ende der Olympischen Spiele ist auch der letzte Neuzugang der TSV in derLandeshauptstadt eingetroffen. Nach seiner Ankunft stattete Tamás Mocsai  direkt der TSV-Geschäftsstelle einen kleinenBesuch ab und stellte sich dort den Fragen der Presseabteilung. Unter anderemsprach Mocsai über seine Eindrücke bei den Olympischen Spielen, die erstenEindrücke von der TSV und den bevorstehenden Saisonstart.

Tamás Mocsai über…

das sportliche Abscheiden bei denolympischen Spielen in London: „Sportlichgesehen ist der vierte Platz für unser ungarisches Team eigentlich sehr gut,aber im Nachhinein muss man auch sagen, dass wir eine große Chance verpassthaben. Wir waren sehr nah dran am Endspiel und haben das Halbfinale unglücklichmit 26:27 gegen Schweden verloren, deshalb bin ich schon auch enttäuscht. Wennman nach einer schweren Olympia-Qualifikation so weit kommt, möchte mannatürlich von Spiel zu Spiel mehr.“

die Eröffungsfeier im Olympiastadion: „Das war wirklichunglaublich, ein absolut beeindruckendes Spektakel. Das „Who is Who“ desbritischen Rock und Pop live im Stadion zu erleben und zusammen mit den bestenAthleten der Welt einzulaufen, ist schon etwas ganz Besonderes.“

das Feeling der olympischen Spiele: „Olympia istein absolutes Highlight und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. DieOrganisation war sehr gut und die Hallen, im Gegensatz zu den olympischenSpielen von Athen 2004, fast immer voll, was sich natürlich auch positiv aufdie Stimmung ausgewirkt hat. Das Olympische Dorf hatte ebenfalls ein hohesNiveau. Alles war wirklich sehr gut organisiert.“

die Sehenswürdigkeiten in London und dieanderen Wettbewerbe: „Dadurch,dass wir alle zwei Tage ein Spiel und an spielfreien Tagen Training hatten, warleider keine Zeit, um sich in Ruhe die Stadt oder andere Wettbewerbe anzusehen.Wir waren  nur ein einziges Mal in der Stadtund dann auch nur im ungarischen Haus.“  

…die anderen Weltklassesportler: Das Feelingim olympischen Dorf war einmalig und man ist auf Weltklasseathleten derverschiedensten Sportarten getroffen wie beispielsweise die Tennisspieler NovakDjokovic und Serena Williams. An einem Abend war das „Dream-Team“ aus den USAim Olympischen Dorf. Diese Spitzenathleten mal aus nächster Nähe zu sehen, warsehr interessant.“

den Vorbereitungsverlauf der TSV: „Während derolympischen Spiele habe ich den Verlauf der Vorbereitung und deren Ergebnisseverfolgt, bis jetzt läuft es wirklich gut. Ich denke, es steckt sehr vielPotential in unserer Mannschaft.

den Trainingseinstieg in das neue Team: Heute habeich mit unserem Trainer Christopher Nordmeyer telefoniert. Am Donnerstagnachmittagsteht dann das erste Mannschaftstraining an. Ich kenne bereits einige Spielerwie Csaba Szücs oder Nenad Puljezevic, so dass mir die Integration nicht sehrschwer fallen wird. Mein Debüt im TSV-Trikot werde ich dann am Wochenende beimHeide-Cup in Schneverdingen geben.

den körperlichen und mentalen Zustand nachden Olympischen Spielen: Auch wenn icherst heute hier in Hannover angekommen bin und mich körperlich nicht allzufrisch fühle, bin ich sehr motiviert und freue mich auf die neue Aufgabe. Diementale und körperliche Frische wird relativ schnell wiederkommen, da bin ichmir sicher.

… den bevorstehenden Saisonstart:Ich bin sehr zuversichtlich,dass wir einen guten Saisonstart hinlegen. Wir haben eine schlagkräftigeMannschaft zusammen, von der man einiges erwarten kann. Allerdings wird man inder DKB Handall-Bundesliga in jedem Spiel voll gefordert werden. DieserHerausforderung müssen und wollen wir uns stellen“

 

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