News

„Können heute als Team zufrieden sein“

Deutsche RECKEN glänzen

Die deutsche Handball Nationalmannschaft bleibt mit dem fünften Sieg im fünften Spiel in der Qualifikation zur EM 2020 weiter ungeschlagen. Nach einer langen Saison und mit der bereits gesicherten Qualifikation in der Tasche hatte Bundestrainer Christian Prokop vielen Stammspieler, unter anderen auch Fabian Böhm, eine Pause verordnet. „Mit den beiden Siegen gegen Polen im April haben wir uns das vorzeitige EM-Ticket verdient und die Chance bekommen, weitere Spieler mit Perspektive an die A-Nationalmannschaft heranzuführen“, so Prokop.

Einer dieser Spieler der Zukunft ist mit Sicherheit Timo Kastening, der sein zweites Länderspiel bestritt. Mit dabei von den RECKEN war auch Routinier Kai Häfner, der die junge Truppe als Kapitän aufs Feld führte. Mit Spielbeginn übernahm der Rückraumspieler Verantwortung und entwickelte sich zum Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Deutschen. „Es freut mich, dass ich die deutsche Nationalmannschaft als Kapitän anführen durfte. Wir wussten, dass wir uns nicht viel einspielen konnten, aber in der Abwehr wollten wir alles reinlegen und da konzentriert arbeiten, um dadurch das Tempo und die Sicherheit zu bekommen. Das haben wir gut hinbekommen“, analysierte Häfner.

Vor allem die langen Anspiele im Tempogegenstoß auf Teamkollege Kastening funktionierten immer wieder. Der 23-Jährige, der als einziger Feldspieler so gut wie durchspielte, war mit neun Toren bester Werfer der Partie. „Die Marschroute war einfachen Handball zu spielen und kompakt in der Abwehr zu stehen. Auch über Härte in der Abwehr kommen und Gegenstöße laufen. Das ist uns über große Teile des Spiels gut gelungen, deswegen können wir auch heute mit dem Spiel zufrieden sein“, freute sich der Rechtsaußen über den guten Auftritt. Am Ende fuhr die deutsche Mannschaft einen deutlichen 40:25 (19:14) Erfolg ein. "Ich bin ein klein wenig stolz, wie hungrig und diszipliniert wir unsere Aufgaben erfüllt haben", zeigte sich auch der Bundestrainer zufrieden.

 

Einen Rückschlag musste Domenico Ebner mit der italienischen Nationalmannschaft hinnehmen. Bei der 30:23 (14:10) Niederlage gegen Russland, konnte der Außenseite aus Südeuropa lange mithalten und in der 48. Minute auf 22:21 verkürzen. Großen Anteil an diesem Zwischenergebnis hatte die italienische Abwehr um NeuRECKEN Ebner, der mit 13 Paraden ein gutes Spiel machte. Nach einer Auszeit setzten die Russen allerdings zum Endspurt an, gewannen die letzten zwölf Minuten mit 8:2 und sicherten sich den zweiten Platz in der Gruppe. Für Italien bleibt jetzt nur noch die kleine Chance sich mit einem Sieg in Ungarn am Sonntag als einer der vier besten Gruppendritten zu qualifizieren.

Weitere News