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Kiel-Bezwinger kommt nach Hannover

Wiedersehen mit Ex-Trainer Frank Carstens

Beim drittletzten Saisonheimspiel gastiert der SC Magdeburg in der hannoverschen AWD-Hall. Sonntag, ab 15 Uhr, kommt es dabei zum Aufeinandertreffen zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und ihrem ehemaligen Coach Frank Carstens. Nachdem die TSV unter Carstens vor zwei Jahren in die Toyota Handball-Bundesliga aufstieg, schaffte er ein Jahr später auch den Klassenerhalt. Folgerichtig wurden andere Vereine aufmerksam. Dem SC Magdeburg gelang es schließlich ihn an die Börde zu lotsen. Und mit dem neuen Übungsleiter kehrte auch der Erfolg zurück zum SCM. Unser Gegner hat sich wieder zu einer echten Spitzenmannschaft entwickelt. Die Chance sich in dieser Saison für einen europäischen Pokalwettbewerb zu qualifizieren ist sehr realistisch. Das der SCM wirklich zu oberen Tabellenhälfte gehört, hat letzte Woche der THW Kiel erfahren müssen. Bei der 24-30 Niederlage in Magdeburg war der Final-Four-Sieger chancenlos.Großen Anteil am Erfolg der Sachsen-Anhaltiner gebührt auch dem österreichischen Nationalspieler Robert Weber. Er ist auf dem besten Wege sich die Torjägerkrone in dieser Spielzeit zu sichern. Bislang erzielte der Rechtsaußen 221 Treffer, davon 93-mal durch Siebenmeter. Auch der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Slowene Jure Natek erwies sich im Rückraum der Magdeburger als Volltreffer. Er war bereits 130-mal erfolgreich. Es sind nicht nur diese beiden, an denen der Magdeburger Erfolg festzumachen ist. Große Stützen des Teams sind u.a. auch Kapitän Fabian van Olphen, Stian Tönnesen oder Kreisspieler Bartosz Jurecki. Insgesamt wuchs die Magdeburger Mannschaft unter ihrem neuen Trainer zu einer geschlossenen und kaum ausrechenbaren Einheit.Die TSV Hannover-Burgdorf hat erneut verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften. Neben dem Langzeitverletzten Nikolas Katsigiannis und dem operierten Hannes Jon Jonsson, fällt auch Abwehrorganisator Jacek Bedzikowski wegen einer Knieverletzung aus.Dennoch ist Trainer Nordmeyer guter Dinge dem SC Magdeburg Paroli bieten zu können. „Wir haben wieder über 3300 Zuschauer hinter uns. Unser Publikum hat uns schon zu manchem Punktgewinn verholfen. Wenn es uns gelingt unser Spiel zu zeigen, werden wir sehen, was am Ende rauskommt.“Schiedsrichter der Begegnung ist das Unparteiischengespann Matthias Brauer und Kay Holm (Hamburg/Hagen).Die Partie wird im Internet-TV live auf Sport1.de (kostenpflichtig) übertragen.Ein Verkehrshinweis: Der Schützenplatz steht nur eingeschränkt als Parkraum zur Verfügung.Als Einlaufkids stehen die Mannschaften vom HSV Vechelde und MTV Wolfenbüttel bereit.

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