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Keine Punkte zum Jahresabschluss

RECKEN müssen beim Bergischen HC in Niederlage einwilligen

Die TSV Hannover-Burgdorf muss im letzten Spiel vor der Winterpause eine Niederlage hinnehmen. Beim Bergischen HC verloren DIE RECKEN mit 25:22 (14:13). „So ist einfach der Sport. Wir machen insgesamt zu viele Fehler und der Gegner hat das ausgenutzt“, sagte Co-Trainer Iker Romero nach Spielende.

DIE RECKEN kamen in Wuppertal zunächst gut aus den Startlöchern und konnten bis zum 5:3 (9.) eine Führung vorlegen. Allerdings zeigte sich bereits in der Anfangsphase, dass den RECKEN zum Jahresabschluss die mangelnde Chancenverwertung zum Verhängnis werden sollte. „Wir haben über das gesamte Spiel gesehen zu viele freie Würfe ausgelassen“, urteilte RECKEN-Kapitän Kai Häfner.

So übernahmen die Gastgeber vom 6:5 an das Kommando, obwohl DIE RECKEN zunächst noch auf Tuchfühlung blieben, was vor allem an Häfner lag, der sechs seiner insgesamt sieben Tore vor dem Seitenwechsel erzielte. So ging es mit einem knappen 14:13 für den Bergischen HC in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ließen DIE RECKEN direkt mehrere klare Wurfmöglichkeiten ungenutzt, so dass sich die Hausherren beim 18:15 erstmalig mit drei Toren absetzen konnten. Trotzdem gaben sich die Niedersachsen nicht auf und konnten den Anschluss beim 18:17 wiederherstellen. Mit einem 3:0 Lauf setzten die Gastgeber aber den nächsten Nadelstich, den Häfner und Co. nur schwer beantworten konnten.

Beim 23:21 (55.) hatten DIE RECKEN aber nochmal die Möglichkeit, um auf ein Tor heranzukommen. Doch Youngster Veit Mävers scheiterte per Siebenmeter am stark haltenden Bastian Rutschmann im Tor des Bergischen HC und die Gastgeber machten durch zwei Treffer von Tomas Babak den Deckel auf die Partie. „Es hat uns in den entscheidenden Szenen immer etwas gefehlt. Mal waren wir einen Schritt zu langsam in der Abwehr, oder haben einen technischen Fehler und Fehlwurf zu viel gemacht. Das ist in der Summe in der Bundesliga zu viel“, zeigte sich Kapitän Häfner selbstkritisch.

Für DIE RECKEN scheint die bevorstehende Winterpause jetzt gerade Recht zu kommen. „Manchmal ist es im Sport gut, wenn man auch mal den Kopf freibekommt. Wir werden die Winterpause nutzen, um uns optimal auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. Wir müssen uns in der Bundesliga stabilisieren und haben mit dem EHF Cup und dem Final Four im DHB-Pokal noch weitere Höhepunkte“, so Iker Romero.

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