News

Keine allzu große Enttäuschung

Ein Auswärtsspiel in Kiel ist nie eine angenehme Aufgabe. Mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft anzutreten ebenfalls nicht. Kommt dann noch beides zusammen, sollte man nicht allzu große Erwartungen haben. Von daher ist die Niederlage der RECKEN gestern in Kiel auch "kein Beinbruch", wie Geschäftsführer Benjamin Chatton es formulierte.

Gute Leistung gegen zu starken Gegner

Vor 10.285 Zuschauern in der Kieler Sparkassen-Arena, boten Hannovers Spitzenhandballer dennoch eine anständige Leistung. Kurzzeitig kamen Nordmeyers Schützlinge sogar auf einen Treffer heran (8:9, 18. Minute), doch der THW erwies sich als zu clever und zu abgebrüht, um sich vor heimischem Publikum in Bedrängnis bringen zu lassen. "Wir waren näher dran, als es das Ergebnis aussagt", ist Nordmeyer mit der Leistung der Mannschaft, trotz der sechsten Niederlage im sechsten Bundesligaspiel gegen die Kieler, zufrieden. "Wir haben eigentlich gut ins Spiel finden können und insgesamt eine ansprechende Leistung gezeigt. Allerdings hat uns, aufgrund der Krankheitswelle, am Ende die Konstanz gefehlt", resümiert der RECKEN-Trainer die Begegnung. Als bester Torschütze glänzte einmal mehr Lars Lehnhoff mit 10 Treffern. Des Weiteren konnten die Nachwuchsspieler sich wieder einmal positiv in Szene setzen. Mit Hendrik Pollex, Timo Kastening und den Dräger-Zwillingen Yannik und Maurice, konnten vier Akteure aus dem Perspektivkader einmal mehr beweisen, dass sie eine echte Alternative darstellen können.

Pokalspiel steht vor der Tür

DIE RECKEN haben nun nicht allzu viel Zeit, sich ihre Wunden zu lecken, denn am Mittwoch um 19:00 Uhr steht der Pokalkracher gegen den VfL Gummersbach an. Das Achtelfinale in der heimischen RECKEN-Festung verspricht ein spannungsgeladenes und intensives Pokalspiel zu werden.

Weitere News