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Kann die TSV die Flensburger stoppen?

TSV Hannover-Burgdorf erwartet die SG Flensburg-Handewitt

Die TSV Hannover-Burgdorf erwartet am Mittwoch, 21. Dezember

ab 20.15 Uhr den Traditionsclub SG

Flensburg-Handewitt in der AWD-Hall und möchte für eine positive Überraschung sorgen.

Eigentlich kann die Situation vor dem Spiel klar umschrieben

werden. Die SG Flensburg-Handewitt kommt als klarer Favorit nach Hannover und

die TSV ist in ihrem Wohnzimmer, der AWD-Hall, als krasser Außenseiter

anzusehen. Aber die Mannschaft um Trainer Christopher Nordmeyer hat in dieser

Serie in der AWD-Hall schon so manchen Favoriten geärgert und die Rhein-Neckar

Löwen (33:32) sogar zu Fall gebracht. Das wollen Mario Clößner und seine

Mitspieler auch gegen Flensburg versuchen.

Dazu gehört aber nicht nur eine große Portion Selbstvertrauen,

die Mannschaft muss aus den letzten Spielen auch ihre Lehren gezogen haben.

Fehler, die gegen Eintracht Hildesheim und beim 33:33-Unentschieden zuletzt

beim VfL Gummersbach gemacht worden sind, dürfen gegen eine Spitzenmannschaft,

wie der SG, nicht auftreten.

„Wir müssen ohne Verletzte spielen und über 60 Minuten in

Topform sein, um die SG zu bezwingen“, meinte Coach Nordmeyer in der

Spieltagspressekonferenz vor dem Spiel, „leider werden mit Nikolas Katsigiannis

und Csaba Scüzs zwei Spieler fehlen und einige andere sind angeschlagen, also

trifft bereits eine Voraussetzung nicht zu.“

Die Flensburger um ihren Coach Ljubomir Vranjes haben bisher

überzeugen können. Mit 24:8-Punkten steht das SG-Team auf einem hervorragenden

4.Platz. Holger Glandorf, Lars Kaufmann und Mattias Andersson waren die drei

hochkarätigen Neuzugänge im Kader vor der Saison und die Einschätzung von

Vranjes sehr realistisch: „Klar ist, dass wir besser als auf

Platz sechs wie im Vorjahr abschneiden wollen.“

Neben den Neuzugängen stehen mit Michael Knudsen am Kreis,

Lasse Svan Hansen und Andreas Eggert auf den Außenpositionen, Viktor Szilagyi

und Thomas Mogensen als Spielmacher, sowie Petar Djordjic und Tamas Mocsai als

Rückraumschützen weitere Klassespieler bereit.

Die Favoritenrolle ist also klar vergeben, aber die TSV

Hannover-Burgdorf will sich mit einer stabilen Abwehr und mit konzentrierten

Aktionen im Angriff gegen die drohende Niederlage zur Wehr setzen. Gelingt

zusammen mit den begeisternden hannoverschen Zuschauern ein guter Start und

können Lars Lehnhoff und Co bis in die Endphase des Spieles mithalten, dann

liegt auch eine Überraschung in der Luft.

Für das letzte Heimspiel in 2011 gibt es hier noch Karten zu erwerben.

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