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Im Siebenmeterwerfen

RECKEN gewinnen Vorbereitungsturnier in Wilhelmshaven

Nach zwei intensiven Spielen in der Nordfrost-Arena konnte die TSV Hannover-Burgdorf als Sieger des diesjährigen „Greenland Seafood Cup“ nach Hause fahren. Nach einem 33:24 Halbfinalsieg über den Gastgeber Wilhelmshavener HV behielten DIE RECKEN im Finale gegen Ligapartner TBV Lemgo Lippe die Nerven und setzten sich im spannenden Siebenmeterwerfen mit 34:32 durch. Das kleine Finale konnte der Gastgeber gegen GWD Minden, die am ersten Oktober der Auftaktgegner der RECKEN sein werden, mit 24:22 gewinnen. „Insgesamt bin ich mit der Einstellung der Mannschaft mehr als zufrieden“, freute sich RECKEN-Trainer Carlos Ortega über den Turniersieg.

Für die Mannschaft des Spaniers war es, nach dem Testspielsieg gegen den HSV Hamburg vor einer Woche, die nächste Chance vor dem Saisonstart zu testen. Während Ortega weiterhin auf Nejc Cehte verzichten musste, konnten Fabian Böhm und Domenico Ebne nach ihrer kleinen Pause zur Mannschaft zurückkehren und waren in beiden Spielen voll einsetzbar.

Am Samstag trafen DIE RECKEN auf den Gastgeber Wilhelmshaven, der in der kommenden Spielzeit in der zweiten Liga an den Start gehen wird und sich im Spielverlauf als ernstzunehmender Gegner erwies. Die Mannschaft aus Hannover kam zunächst schwierig in die Partie und ließ einige Wurfchancen ungenutzt. Mit einem 5:0-Lauf konnten sich DIE RECKEN nach zehn Minuten erstmalig absetzen und mit 7:2 in Führung gehen. Anschließend schaffte es der Gegner, dem Tempo standzuhalten und ebenso Tore auf der anderen Seite zu erzielen. Trotzdem ging es mit einem deutlichen 16:10 für DIE RECKEN in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieben DIE RECKEN das bessere Team, auch wenn sich der Wilhelmshavener HV teuer verkaufte und kämpferisch absolut überzeugen konnte. Am Ende konnten sich Fabian Böhm und Co. aber ein verdientes 33:24 erspielen. „Wilhelmshaven ist ein sehr starker Aufsteiger der zweiten Liga. Sie haben uns vor einige Probleme gestellt und wir mussten die richtigen Lösungen finden. Insgesamt haben wir unsere Sache aber gut gemacht“, sagte der Mannschaftskapitän Fabian Böhm nach dem Halbfinalsieg.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Lemgo gegen Minden durch, sodass der Finalgegner am nächsten Tag feststand. Für DIE RECKEN war es das erste Aufeinandertreffen gegen einen direkten Konkurrenten in dieser Vorbereitung. Die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften sollte sich zu einem wahren Krimi entwickeln. Der Gegner kam besser in die Partie und ging früh mit 5:1 in Führung. Dadurch musste Trainer Carlos Ortega früh seine erste Auszeit nehmen, um die Abwehr neu zu formieren und die Taktik zu ändern.

Ab dem Zeitpunkt spielten DIE RECKEN deutlich stabiler und schafften es, den Rückstand bis zur Pause auf 13:12 zu minimieren. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch. Keine Mannschaft konnte sich ernsthaft absetzen, wodurch nach 60 Minuten kein Sieger ermittelt werden konnte. Mit dem Spielstand von 26:26 ging es in das Siebenmeterwerfen. In der schwierigen Phase konnten DIE RECKEN aber mentale Stärke beweisen und das Spiel mit dem neunten Siebenmeter für sich entscheiden. Über den gesamten Spielverlauf konnten sich insbesondere Youngster Martin Hanne (7 Tore) und die beiden Torhüter, Domenico Ebner und Urban Lesjak, auszeichnen.

„Unsere beiden Abwehrsysteme konnten über den gesamten Turnierverlauf sehr überzeugen. Im Angriff machen wir aktuell noch Fehler und lassen insgesamt zu viele einfache Würfe liegen, woran wir im Training weiterhin arbeiten werden“, kommentierte Carlos Ortega nach dem Turniersieg.

Für DIE RECKEN sind es nun drei Siege in drei Vorbereitungsspielen, bevor es am kommenden Wochenende gegen den VfL Lübeck-Schwartau in der heimischen Swiss Life Hall mit bis zu 500 heimischen Fans weitergeht.

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