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Hoffen auf den Aussetzer

„Wir müssen realistisch sein“, gibt RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer vor dem Aufeinandertreffen seiner Mannschaft mit den Rhein-Neckar Löwen am Samstag zu. „Die Löwen dominieren zurzeit ihre Spiele. Es wird richtig schwer.“

Seltene Ausrutscher der Löwen

In der Tat, die letzten Spiele der Mannheimer geben wenig Anlass zur Hoffnung: Am vergangenen Spieltag hielt der SC Magdeburg die ersten 20 Minuten ordentlich mit, bevor die Löwen kurzerhand eine 18:1 Serie auf das Parkett legten. Die Begegnung war danach selbstverständlich entschieden. Unter der Woche konnte zudem der Zweitligist VfL Bad Schwartau deutlich mit 40:27 geschlagen werden. Doch Nordmeyer sieht auch Möglichkeiten für sein Team: „Es gab auch schon ein paar seltene Aussetzer der Löwen in dieser Saison. Ich denke zum Beispiel an das Spiel beim TuS N-Lübbecke oder kurz vor Weihnachten gegen den HSV. Da setzte es sogar eine herbe Niederlage.“

Überragende Einzelspieler

Auf einzelne Spieler speziell fokussieren möchte sich der RECKEN-Coach nicht. „Sie haben die wohl beste Flügelzange und die beste Kombination zwischen Rückraum und Kreisläufer in der Liga, dazu eine äußerst aggressive Abwehr mit einem starken Torwart. Wir müssen die Tagesform abwarten und uns nicht nur auf einen Gegenspieler besonders einstellen“, gibt Nordmeyer einen Einblick in seine Gedanken zum derzeitigen Tabellenzweiten. Für sein eigenes Team sieht er besonders die Sicherheit im Abschluss als essenziell an, da die Löwen „in der ersten und zweiten Welle brandgefährlich sind“.

Einige personelle Fragezeichen

Unter der Woche musste die TSV Hannover-Burgdorf zudem mit personellen Problemen kämpfen: Jan Fiete Buschmann hat erneut Beschwerden am bereits lädierten Ellenbogen, soll aber wohl genau wie Vasko Ševaljević am Samstag auflaufen. Der Montenegriner hatte sich beim Unentschieden in Spanien eine Beckenprellung zugezogen. Mehrere Spieler klagten zuletzt über kleinere Erkrankungen, was den Trainingsbetrieb ins Stocken brachte. „Ich habe aber noch die Hoffnung, dass am Samstag alle wieder zur Verfügung stehen“, berichtet Nordmeyer von seinen Personalsorgen. Sollten sich einige RECKEN nicht rechtzeitig fit melden können, wird der Kader mit den Talenten aus dem Perspektivkader aufgefüllt, die jedoch bereits am Vortag im Einsatz für ihr Team sind. Aber wer weiß, vielleicht provozieren DIE RECKEN nach dem Sieg über die SG Flensburg-Handewitt den nächsten Aussetzer eines Spitzenteams in der DKB Handball-Bundesliga.

Für alle RECKEN-Fans gibt es am Samstag ab 18.55 Uhr die Möglichkeit, das Spiel über den Live-Stream bei www.sport1.de mitzuverfolgen!

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