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„Heute ist die Rückfahrt vielleicht ein bisschen zu kurz“

Stimmen zum Spiel in Magdeburg

Wenn es um die Bewertung der eigenen Leistung geht, ist RECKEN-Trainer Jens Bürkle als gebürtiger Schwabe von Haus aus kritisch eingestellt. Nach dem 22:37 (8:17) Erfolg seiner Schützlinge beim hochgehandelten SC Magdeburg konnte aber auch der 36-jährige wenig bis gar nichts aussetzen. „Ich kann heute sehr wenig kritisieren, was mir als Schwabe gar nicht so gefällt“, scherzte Bürkle nach den 60 Spielminuten, die so keiner auf Seiten der Niedersachsen erwarten konnte.

Hier die Stimmen zum Spiel:

Jens Bürkle: „Heute lief eigentlich alles bei uns zusammen. Wir hatten eine sehr gute Abwehr plus Torhüter in der ersten Halbzeit und waren auch im Konter sowie im Rückzug, was in Magdeburg eine sehr schwere Aufgabe ist, sehr konsequent. Zudem hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite. Magdeburg hat sich sehr viel einfallen lassen und viel probiert, aber wir konnten jede neue Aufgabenstellung am heutigen Tage beantworten. Ich kann heute nur sehr wenig kritisieren, was mir als Schwabe gar nicht so gefällt.“

Benjamin Chatton: „Wenn wir eine gute Abwehrleistung zeigen, sind wir immer in der Lage, um Punkte mitzuspielen. Magdeburg hatte heute einen sehr schlechten Tag und ist uns dadurch natürlich entgegengekommen. Wir haben dieses Gefühl einer 15-Tore-Niederlage in dieser Saison schon selber erlebt, daher gibt es auch heute ein lachendes und ein weinendes Auge.

Martin Ziemer: „So ein Ergebnis hat vor dem Spiel keiner erwartet - wir auch nicht. Deshalb freuen wir uns natürlich umso mehr. Es kamen heute viele Dinge zusammen, die in unsere Richtung ausgeschlagen sind. Wir haben die Fehler vom SC Magdeburg sehr gut ausgenutzt und konnten uns so schnell vorentscheidend absetzen. Trotzdem müssen wir die Kirche im Dorf lassen, denn wir haben auch schon andere Spiele gezeigt. Manchmal ist die Rückfahrt deutlich zu lang, was wir in dieser Saison schon am eigenen Leib erfahren mussten. Heute ist die Rückfahrt vielleicht ein bisschen zu kurz.“

Yannick Green (Torhüter SC Magdeburg): „Natürlich kann man so ein Spiel nicht erklären. Wir müssen uns bei allen Beteiligten für diesen Auftritt entschuldigen, denn so dürfen wir uns einfach nicht präsentieren. Das war in allen Belangen zu wenig, vor allem auch mut- und kopflos. Bis zum Wochenende müssen wir ganz schnell wieder in die Spur finden, aber heute Nacht werde ich wohl erst sehr spät und vor allem auch schlecht schlafen.“

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