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„Hatten heute große Probleme“

RECKEN verlieren deutlich in Magdeburg

Die TSV Hannover-Burgdorf hat das Duell beim SC Magdeburg verloren. Beim Team der Stunde unterlagen DIE RECKEN am Ende deutlich mit 34:24 (16:12). Nachdem die Niedersachsen in der Anfangsphase bereits hoch in Rückstand gerieten, konnten sie sich bis kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar wieder auf zwei Tore herankämpfen. Nach dem Seitenwechsel schaltete der SC Magdeburg aber nochmal einen Gang hoch und die stark ersatzgeschwächten RECKEN gerieten schnell auf die Verliererstraße. „Wir hatten heute sowohl im Angriff als auch in der Abwehr große Probleme. Magdeburg war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, bemerkte Trainer Carlos Ortega.

Es dauerte bis zur fünften Spielminute, ehe Timo Kastening den ersten Treffer für die TSV Hannover-Burgdorf erzielte. Der Rechtsaußen gehörte einmal mehr zu den Aktivposten bei den Niedersachsen, musste aber ebenfalls mit ansehen, wie der SC Magdeburg sein gefürchtetes Tempospiel aufzog. Die Gastgeber profitierten dabei von zu vielen Fehlern der RECKEN, die den SCM immer wieder zu Gegenstößen und Toren aus dem Schnellangriff einluden. „Man hat heute gut gesehen, welche Qualitäten der SC Magdeburg nach Ballgewinnen entwickeln kann. Wir sind überhaupt nicht gut gestartet“, sagte der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Erst nach dem 14:7 (18.) Rückstand steigerten sich die Niedersachsen und fanden sukzessive besser in die Partie. Das lag auch am eingewechselten Urban Lesjak zwischen den Pfosten, der sich mit mehreren Paraden gut in die Begegnung einfügte. Die Folge war ein 5:0 Lauf der Niedersachsen, die am Ende mit einem 16:12 Rückstand in die Pause gingen. „In dieser Phase hat sich die Mannschaft zurück ins Spiel gekämpft, das hat aber natürlich viel Kraft gekostet“, analysierte Christophersen.

Nach dem Seitenwechsel blieben DIE RECKEN bis zum 18:15 (34.) dran, ehe die Vorentscheidung in der Begegnung fallen sollte. Den Niedersachsen unterliefen hintereinander mehrere leichte Fehler und der SC Magdeburg bestrafte dies mit vier Treffern in Serie, die den Mut und den Siegeswillen der RECKEN endgültig brechen sollte. „Das war aus meiner Sicht der Knackpunkt. Von diesem Rückschlag haben wir uns bis zum Ende nicht mehr erholt“, bemerkte Sven-Sören Christophersen.

Bis zur nächsten Aufgabe, dem Heimspiel gegen den HC Erlangen, müssen sich die Niedersachsen jetzt neu sortieren. „Wir müssen die Kröte heute schlucken. Wir hoffen, dass jetzt schnellstmöglich der eine oder andere Verletzte wieder ins Team zurückkehrt, damit die Belastung wieder auf mehreren Schultern verteilt werden kann und wir an Qualität dazugewinnen“, hofft der sportliche Leiter auf positive Nachrichten bezüglich der Personalsituation.

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