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"Hannover ist mir ans Herz gewachsen"

Alfred Jönsson über RECKEN, Corona und Wünsche für die Zukunft

Für Alfred Jönsson lief die erste Saison bei der TSV Hannover-Burgdorf zunächst nicht wunschgemäß. "Ich habe mich direkt in der Vorbereitung verletzt und das hat den Start sehr schwierig gemacht", so der schwedische Nationalspieler. Im Interview mit www.die-recken.de spricht Jönsson zudem über seine Entwicklung, den Umgang Schwedens mit der Coronakrise und äußert seine Wünsche für die Zeit nach Corona.

Alfred Jönsson über...

…die erste Saison bei den RECKEN:

"Der Start war sehr schwierig, denn ich habe mich leider in der Vorbereitung verletzt. Das hat mich gestresst und ich musste für jeden guten Moment ganz viel kämpfen und hart arbeiten. Ich habe mich aber sehr gut weiterentwickelt und bin sehr glücklich mit meinen Mannschaftskollegen und mit meinen Coaches. Einige Spiele waren schon sehr gut, aber ich kann noch viel besser spielen. Positiv ist, dass ich viel besser Deutsch spreche und neue Freunde in Hannover gefunden habe.“

…über seine gute Form vor dem Saisonabbruch:

„Das war natürlich sehr ärgerlich, da ich mich echt gut gefühlt habe und das Zusammenspiel mit den Kollegen immer besser geklappt hat. Mein Selbstvertrauen ist kontinuierlich gewachsen und ich habe mich nach jedem Training und jedem Spiel stärker gefühlt. Hoffentlich kann ich daran in der nächsten Saison anknüpfen.“

…die Coronazeit:

„Ich bin schon seit über einem Monat wieder in Schweden. Ich trainiere hier sehr viel, halte mich fit und arbeite fleißig an meiner Weiterentwicklung. In der Sporthalle in meiner Nachbarschaft kann ich viel mit meinem Vater trainieren – auch Handball. Das ist für mich das Schönste. Aber natürlich versuche ich auch viel Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen.“

…den schwedischen Weg im Umgang mit der Coronakrise:

„Ich höre unseren Politikern sehr genau zu und vertraue ihnen zu 100 Prozent. Schweden hat andere Maßnahmen ergriffen und wir haben deutlich mehr Freiheiten als zum Beispiel die Menschen in Spanien. Wir Schweden sind von der Mentalität her aber eher zurückhaltend und sehr vorsichtig, so dass wir von Haus aus auf viele Sicherheitsmaßnahmen achten. Niemand kann sagen, welcher Weg der richtige ist, um das Virus zu bekämpfen. Ich hoffe, dass wir alle die richtigen Maßnahmen ergriffen haben.“

…seine Wünsche für die Zeit nach Corona:

„Ich möchte mich vor allem frei bewegen können und auch wieder nach Hannover fahren, denn die Stadt ist mir ans Herz gewachsen. Ich freue mich auch darauf, wieder unsere Fans treffen zu können und Handball zu spielen. Das ist der Sport, für den ich lebe. Hoffentlich wird es wirtschaftlich nach der Krise wieder schnell bergauf gehen.“

 

 

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