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„Haben von den Alternativen auf der Bank profitiert“

Die Erleichterung bei der TSV Hannover-Burgdorf war nach dem ersten Erfolg im Jahr 2016 groß. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause verwandelten DIE RECKEN einen Rückstand von vier Toren noch in einen 21:23 Auswärtssieg. Besonders in den letzten zehn Minuten stellten die Niedersachsen einmal mehr ihre Comebackqualitäten unter Beweis. „Wir konnten Stuttgart nach der Pause schnell unter Druck setzen und haben unsere Abwehrleistung gesteigert“, sah Trainer Jens Bürkle die zweite Halbzeit als Grundlage für die Punkte 28 und 29 auf der Habenseite an.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick:

Jens Bürkle: „Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Sieg heute verdient hatten. Stuttgart hat eine Riesenpartie über einen sehr langen Zeitraum geliefert. Vor allem in der Deckung, in Kombination mit Jogi Bitter haben sie uns schwer zugesetzt. Wir konnten uns im eins gegen eins Verhalten nicht so durchsetzen, wie wir uns das erhofft hatten und sind deswegen folgerichtig in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann vernünftig verteidigt und Stuttgart so schnell unter Druck setzen können. Mit den Paraden von Martin Ziemer, ein bis zwei Steals oder guten Aktionen im Rückzugsverhalten wie beispielsweise von Casper Mortensen, konnten wir die Partie dann doch noch zu unseren Gunsten drehen.“

Benjamin Chatton: „Die Atmosphäre in der Halle war überragend. Mit den Zuschauern im Rücken wird der TVB 1898 Stuttgart die entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherlich holen. Wir freuen uns, dass wir hier heute gewonnen haben. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. In den zweiten 30 Minuten war es dann besser. Wir haben heute sicherlich auch von den Alternativen auf der Bank profitiert, die wir in den letzten Wochen so nicht gehabt haben.“

Sven-Sören Christophersen: „Wir waren in der ersten Halbzeit mit unserer Angriffsleistung überhaupt nicht einverstanden. Sieben eigene Tore sprechen da eine deutliche Sprache. Ein ganz wichtiger Bestandteil war es, dass wir in der Abwehr über 60 Minuten stabil waren. Nach der Pause waren wir dann konsequenter im Abschluss und haben auch die Nerven in der entscheidenden Phase behalten. Wir wollten dieses Spiel gewinnen und das ist uns letztendlich auch gelungen.“

Thomas König (Trainer TVB 1898 Stuttgart): „Erste Halbzeit war es speziell in der Abwehr eine sehr gute Leistung von uns. In der zweiten Halbzeit machen wir dann zu viele leichte Fehler. Nach dem Ausfall von Michael Schweikardt haben uns die Alternativen gefehlt, die Hannover heute hatte. Wir hatten noch zwei Mal die Chance auf den Ausgleich, konnten diese aber nicht nutzen. Kämpferisch bin ich absolut zufrieden, aber mit dem Ergebnis natürlich nicht.“

Jürgen Schweikardt (Geschäftsführer TVB 1898 Stuttgart): „Ich bin der Meinung, dass der Sieg der RECKEN verdient ist, weil wir ihn in der Schlussphase nicht mehr verdient hatten. Wir waren in der zweiten Halbzeit zu ängstlich und treffen dann unter Druck die falschen Entscheidungen. Wir hatten eine große Chance auf zwei Punkte, so ist es natürlich ein sehr bitterer Abend für uns.

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