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„Haben eine gute Mischung beisammen“

Sven-Sören Christophersen besucht NP Rendezvous

Der zweite Abend des NP Rendezvous, das in den Sommerferien an jedem Donnerstag im Stadtpark Hannover stattfindet, stand ganz im Zeichen des Sports. Neben Hannover 96 Boss Martin Kind, der über die Aufstiegschancen seines Clubs in der 2. Bundesliga sprach, war auch Sven-Sören Christophersen bei NP-Moderator Christoph Dannowski zu Besuch. „Die Pause war lang genug. Wir sind froh, wenn es kommenden Dienstag wieder losgeht“, so der sportliche Leiter der RECKEN, der sich vor fünf Wochen einer Hüftoperation unterzog, bei der dem 34-jährigen ein neues Gelenk eingesetzt wurde. „Die letzten Monate waren sehr zäh und ich bin froh, dass ich diesen Eingriff jetzt vollziehen konnte.“

Seine erste Saison als sportlicher Leiter von Niedersachsens Spitzenhandballern beschreibt Christophersen als „sehr abwechslungsreich.“ Gemeinsam mit Geschäftsführer Eike Korsen hatte der ehemalige Rückraumspieler das Zepter von Benjamin Chatton übernommen. „Natürlich findet auch mit Benjamin noch ein regelmäßiger Austausch statt, denn wir profitieren von seiner langjährigen Erfahrung. Man muss aber auch seine eigene Handschrift einbringen und versuchen, seinen Weg zu finden“, erklärt der gebürtige Lübecker.

Bei der Zusammenstellung des neuen Kaders wird dies deutlich, denn DIE RECKEN werden in der Spielzeit 2019/20 ein anderes Gesicht als noch in den letzten Jahren haben. Gesichter wie Martin Ziemer, Torge Johannsen oder Lars Lehnhoff gehören nicht mehr zum Team, dafür sollen Talente aus dem eigenen Nachwuchs wie Vincent Büchner, Veit Mävers oder Jannes Krone für frischen Wind sorgen. „Es wäre fahrlässig gewesen, wenn wir nicht auch verstärkt unsere eigenen Talente in den Profikader integriert hätten“, sagt Christophersen.  

Das neuformierte Team besteht aber nicht nur aus jungen Spielern, sondern zeichnet sich für den sportlichen Leiter vor allem durch die Diversität aus. „Wir haben viele erfahrene Spieler wie Fabian Böhm, Evgeni Pevnov oder Morten Olsen dabei und diese bekommen mit Akteuren wie den Neuzugängen Alfred Jönsson oder Ivan Martinovic junge Spieler an die Seite gestellt. Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, haben wir eine gute Mischung beisammen“, verrät Christophersen.

Eine Wunschplatzierung wollte der 34-jährige bei Moderator Dannowski nicht abgeben, denn „wir haben mit der Vorbereitung noch gar nicht bekommen. Wir wollen aber besser als im letzten Jahr abschneiden und vor allem eine höhere Konstanz in unseren Leistungen zeigen“, so Christophersen abschließend.

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